Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

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Sparks
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 18:17 mit der man den Klimawandel wenigstens eindämmen kann.
Dem wage ich zu widersprechen. Nicht, das man alles versuchen sollte das unseren Planeten bewohnbar bleibt. Nicht das 4 Generationen weiter alle wie in der Steinzeit leben müssen.

Co2 weg, Methan weg, das sind einfache Schlagworte. Aber was ist mit den anderen Faktoren? Das System ist so verschachtelt, das ich es nicht begreife. Meine Skepsis das wir es schaffen rührt aus meinen Erfahrungen mit dem Naturschutz und das die Ionisierung der Stratosphäre immer früher im Jahr beginnt und immer länger anhält. Das trotz niedriger Sonnenaktivität trotzdem Auroraerscheinungen in der Polarregion in der dunklen Zeit fast täglich wie bestellt kommen, was früher nur in der Spitze des Sonnenzyklusses möglich war.
Was heißt es denn klimaneutral Briefe zu verschicken? Wird da etwa für jedes Gramm CO2 das beim Transport entsteht, die gleich Menge CO2 wieder in Holz und Sauerstoff umgewandelt? Nein, man kauft sich Ökopunkte. Die werden Wald und Naturschutzflächen generiert, die schon lange exestieren. Baut man und hat keine Ausgleichsflächen, dann kauft man sich frei. Wen das Geld im Kasten klingt, der Naturschutz über die Klinge springt. Es wird aber kein Gramm CO2 zusätzlich vernichtet, eher kommen durch die Verwaltung noch ein paar Kilo dazu. Was glaubt ihr wo die CO2-Abgabe landet?
Manchmal treffe ich auf Menschen, die drehen sich einmal um sich selbst und sind dann der Meinung sie wären der Mittelpunkt der Welt :-(
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Elgeba
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Elgeba »

Das ist einfach blinder Aktionismus,ausgetragen auf dem Rücken von Menschen,deren Ängste hier schamlos ausgenutzt werden,meist von wahlgeilen Politikern oder selbst ernannten Umweltgurus,man könnte darüber lachen,wenn es nicht so traurig wäre.


Gruß Arno
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Arno, auf was stützt Du denn diese These ?
Sparks
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 07:41 Arno, auf was stützt Du denn diese These ?
Da ja Arno´s Beitrag genau nach meinem ist und in die selbe Kerbe haut, werde ich dir eine PN schicken und dem Mobillöwen ins cc setzen. Dauert aber etwas.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von MobilLoewe »

Sparks hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 09:28 Da ja Arno´s Beitrag genau nach meinem ist und in die selbe Kerbe haut, werde ich dir eine PN schicken und dem Mobillöwen ins cc setzen.
Nö, schreib hier warum PolitikerInnen in vielen Ländern der Welt die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben sollen und sich von Verbrennermotoren verabschieden.

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Gruß Bernd

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von M846 »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 18:16 Klar ist, dass E-Autos auch nicht umweltfreundlich sind. Aber aktuelle Studien, die sämtliche Faktoren sowohl bei Verbrennern als auch bei E-Autos berücksichtigen (Herstellung/Entsorgung des Fahrzeugs + Herstellung und Nutzung der Antriebsenergie), kommen zu dem Schluß, dass E-Autos zumindest viel umweltfreundlicher als Verbrenner sind.
Kommt immer drauf wo man ließt und wie lange die Karre auf dem Markt ist.

Ich finde sofort eine Studie die Benziner mit Erdöl besser da stehen lässt.
Und genauso eine Studie die Elektro mit Raubbau gut da stehen lässt.

Daher bin ich immer noch für Wasserstoff und freu mich das der groß vorran getrieben wird.
Selbst die Politik setzt jetzt mehr auf Wasserstoff und sieht E als Lückenfüller.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

Bernd,
MobilLoewe hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 09:34 schreib hier warum PolitikerInnen in vielen Ländern der Welt die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben
Was hab ich geschrieben?
Sparks hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 20:19 Co2 weg, Methan weg, das sind einfache Schlagworte. Aber was ist mit den anderen Faktoren?
Alles Menschen gemacht? Warum arbeitet man mit Angst und Panik? Wenn es wirklich 5 vor 12 ist, man hat doch jetzt Erfahrungen wie es geht die Emmisionen zu kürzen. Dann muß das alle betreffen. Das manche Projekte nach hinten los gehen erfährt man auch erst so nebenbei. Hat eine von euch schon einmal die Temperatur eines Solarpanel gegenüber eines normalen Daches gemessen? Gegenüber einem Stück Grasland ist es schon gewaltig.
Es gibt keine öffentlich zugänglichen Studien, die den Zusammenhang von Erdmagnetfeld und Sonneneinstrahlung klar darlegen.
Wenn ich dann noch wegen einem Stück Land mit der unteren Naturschutzbehörde zu tun habe, dann bin nicht nur ich sprachlos, was da entschieden wird und wie es begründet wird.
Warum ist vegan im Moment ein Renner, nicht weil es das Klima rettet. Wer die Preise der Rohstoffe, die einfachen Herstellungsverfahren und die Gewinnmargen kennt, der versteht was da vorsich geht.
Ach ja, wenn es wirklich um CO2 Verringerung geht, warum will man dann die sozialschwachen nicht so hart heran nehmen?
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von MobilLoewe »

Sparks hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 10:24 Was hab ich geschrieben?
Mein Bezug war Arnos populistischer Beitrag ohne Fakten. Da würde ich niemals zustimmen können.

Manfred, auch du weißt, alles auf einmal geht nicht. Einfache Lösungen gibt es auch nicht, wie uns einige Möchtegern Politiker versuchen glaubhaft zu machen.
Gruß Bernd

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von rumfahrer »

M846 hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 10:20 Daher bin ich immer noch für Wasserstoff und freu mich das der groß vorran getrieben wird.
Selbst die Politik setzt jetzt mehr auf Wasserstoff und sieht E als Lückenfüller.
Dazu ein interessanter Artikel
Der Spiegel

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

rumfahrer hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 13:20 Dazu ein interessanter Artikel
Der Artikel selber sagt ja, dass da mit sehr optimistischen Werten gerechnet wurde. Alleine schon die Annahme, dass der Strommix immer "grüner" wird, halte ich für zu optimistisch. Machen doch in letzter Zeit immer mehr Schlagzeilen die Runde, dass der Ausbau stockt, nicht zuletzt wegen des Widerstands gegen Stromtrassen und den Neubau von Windrädern. Auch haben viele Gemeinden Probleme mit der Bewilligung von Flächen-Photovoltaik. Und die 10H Regelung sorgt jetzt auch nicht gerade für einen Windkraftboom.

Zu erwarten ist auch, dass das Laden eher in den Abend- und Nachtstunden stattfinden wird (wenn der gemeine Pendler wieder vom Büro heim kommt), wo eher weniger Solarenergie produziert wird.

Ja, Elektro hat sicher einen gewissen CO2-Vorteil gegenüber dem Verbrenner. Der ist aber sicher nicht so hoch, wie viele Lobbyisten und Fanboys es sich gerne schönrechnen. Und ehrlich gesagt wäre ich vorsichtig mit Werbung für das E-Auto, weil wir alleine schon nicht die Stromkapazitäten haben um auch nur einen nennenswerten Teil der Verbrenner zu ersetzen.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von M846 »

Wasserstoff
Ohne wird es nicht funktionieren.
Landmaschinen, Baumaschinen, LKW bräuchten einen viel zu großen Akku.

Der größte Lobbyknaller ist VW. Überall wird Wasserstoff schlecht gemacht, nur weil VW nicht drauf setzt.
Zum Glück setzten immer mehr Firmen auf Wasserstoff weil der Akku keine Lösung ist

Er wird bleiben und wir bekommen eine Mischung beim Antrieb, aber Nummer 1 wird er wohl nicht.
Für mich bleibt es ein Antrieb für die Stadt, Einkaufen und den kurzen Weg zur Arbeit.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Ich denke, das Thema sollte man faktenbasiert beurteilen und nicht nach Meinungen.
Mir ist keine aktuelle Studie bekannt, die einerseits alle Faktoren berücksichtigt und gleichzeitig behauptet, dass E-Autos nur einen kleinen Umweltvorteil gegenüber Verbrennern haben. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren - aber nur mit Fakten, nicht mit Meinungen ;-)

Also wer aktuelle Studien hat, die zeigen, dass E-Autos nur wenig und gar nicht umweltfreundlicher als Verbrenner sind, dann bitte einen Link nennen.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von M846 »

Google hat genug Ergebnisse zum Thema Wasserstoff.
Hatte hier auch schon paar eingestellt
Du kannst ja mal eine Studie zeigen die E super da stehen lässt. Natürlich mit Mixstrom, Raubbau, Produktion, Recycling, usw.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Elgeba »

MobilLoewe hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 10:27
Sparks hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 10:24 Was hab ich geschrieben?
Mein Bezug war Arnos populistischer Beitrag ohne Fakten. Da würde ich niemals zustimmen können.
Damit kann ich sehr gut leben,was Du populistisch nennst ist leider in vieler Hinsicht Realität,man muss natürlich die rosarote Brille absetzen.

Gruß Arno


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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Nikolena »

Das Thema ist so aufgeladen und in alle Richtungen interessengesteuert, dass es für jede Haltung die passende Studie gibt.

Kommt halt immer drauf an, welcher man sich eher zugeneigt fühlt und dann findet man schon die richtige, die das auch irgendwie belegt.
Es grüßt der Wolfgang :-)

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von M846 »

Und wer die Studie bezahlt oder im Auftrag gegeben hat.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von MobilLoewe »

MobilLoewe hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 10:27
Sparks hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 10:24 Was hab ich geschrieben?
Mein Bezug war Arnos populistischer Beitrag ohne Fakten. Da würde ich niemals zustimmen können.

Manfred, auch du weißt, alles auf einmal geht nicht. Einfache Lösungen gibt es auch nicht, wie uns einige Möchtegern Politiker versuchen glaubhaft zu machen.
Ich habe den falsch zugeordnen Text von Arno aus meinem Zitat entfernt.
Elgeba hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 17:28 Damit kann ich sehr gut leben,was Du populistisch nennst ist leider in vieler Hinsicht Realität,man muss natürlich die rosarote Brille absetzen.

Gruß Arno
Wieder ohne Fakten.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Elgeba »

Fakten,Fakten. Da wäre doch erst mal zu klären,was unter Fakten zu verstehen ist.Studien?Gutachten? Kann alles von jeder Seite und jeder Lobby in Auftrag gegeben werden,ich werde mich hier nicht auf langatmige Diskussionen ohne Sinn und Zweck einlassen,basta.


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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von MobilLoewe »

Elgeba hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 18:01 ich werde mich hier nicht auf langatmige Diskussionen ohne Sinn und Zweck einlassen,basta.
Klar, es fehlen die Argumente.
Elgeba hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 20:45 Das ist einfach blinder Aktionismus, ausgetragen auf dem Rücken von Menschen, deren Ängste hier schamlos ausgenutzt werden, meist von wahlgeilen Politikern oder selbst ernannten Umweltgurus,man könnte darüber lachen,wenn es nicht so traurig wäre.

Gruß Arno
Das sagt alles, oder besser nichts.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Elgeba »

Das sagt DIR nichts,erwarte ich aber auch nicht von Dir.


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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von MobilLoewe »

Es geht bei dem Klimapaket der EU nicht nur um das Verbot von Verbrennermotoren.
Frankfurter Allgemeine hat geschrieben:Das Klimapaket enthält mehr als ein Dutzend Vorschläge zu den verschiedensten Aspekten des Klimaschutzes. Der Verkehr, der für rund ein Viertel der EU-Emissionen steht, spielt dabei eine wichtige Rolle. In dem Paket ist auch vorgesehen, einen neuen Emissionshandel für Verkehr und Gebäude einzuführen, wie Deutschland das in diesem Jahr schon getan hat.
Quelle und mehr lesen: https://m-faz-net.cdn.ampproject.org/v/ ... 36618.html
Gruß Bernd

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

MobilLoewe hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 18:30 Es geht bei dem Klimapaket der EU nicht nur um das Verbot von Verbrennermotoren.
Frankfurter Allgemeine hat geschrieben:Das Klimapaket enthält mehr als ein Dutzend Vorschläge zu den verschiedensten Aspekten des Klimaschutzes. Der Verkehr, der für rund ein Viertel der EU-Emissionen steht, spielt dabei eine wichtige Rolle. In dem Paket ist auch vorgesehen, einen neuen Emissionshandel für Verkehr und Gebäude einzuführen, wie Deutschland das in diesem Jahr schon getan hat.
Quelle und mehr lesen: https://m-faz-net.cdn.ampproject.org/v/ ... 36618.html
Bernd,
dieses Zitat der FAZ zeigt eigentlich worum es geht, dem Emissionshandel, nicht um den Klimaschutz oder Naturschutz.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von AndiEh »

rumfahrer hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 13:20 Dazu ein interessanter Artikel
Ich fasse mal zusammen, da den Artikel wohl nicht jeder lesen kann:

Batterie Autos werden immer klimafreundlicher, da der Strommix sich immer mehr hin zu Erneuerbaren entwickelt.
Nach Untersuchungen der Nichtregierungsorganisation ICCT verursachen Elektro Autos etwa 66% weniger Treibhausgase inkl. Produktion, auch wenn man dazu rechnet, dass einige Batterien in China gefertigt werden.

Es wurden sich auch mal die Wasserstoffautos angeschaut. Sie sind wohl nicht besser als ein Elektro Auto, da die Produktion Wasserstofftanks und der Brennstoffzelle so viel Treibhausgase verursacht, wie die Herstellung eines mittelgroßen E-Auto Akkus.

Gruß
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Bevaube »

Ich denke, es wird sich in absehbarer Zeit nicht nur eine Technik durchsetzen können.
Strom wird zwar immer billiger, aber kaum in ausreichender Menge für alle verfügbar sein.
Beim Wasserstoff ist der Wirkungsgrad bei der Herstellung bescheiden und bei Fahrzeugtechnik, Kosten und Infrastruktur ist noch sehr viel zu klären.

Was im Moment für mich fehlt, sind die synthetischen Treibstoffe, vor allem Diesel. Sind ebenfalls in der Herstellung teuer mit miesem Wirkungsgrad, könnten aber ebenfalls mit überschüssigem Ökostrom hergestellt werden. Eine Chance für südliche Länder, zum Energielieferanten der Welt zu werden. Dazu könnten gut funktionierende Verbrenner länger genutzt werden, zumal die Abgase beim synthetischen Diesel erheblich sauberer sind.
Dazu wäre die Infrastruktur gegenüber Wasserstoff und Strom schon vorhanden und weitgehend bezahlt.

Schönen Abend, Beat.
Sparks
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

Bevaube hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 22:50 Strom wird zwar immer billiger, aber kaum in ausreichender Menge für alle verfügbar sein.
Ähm, habe ich in Betriebswirtschaft geschlafen? Ein Produkt das nachgefragt und nicht in marktsättigender Menge vorhanden ist wird doch nicht billiger.
Bevaube hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 22:50 könnten aber ebenfalls mit überschüssigem Ökostrom hergestellt werden.
Bevaube hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 22:50 kaum in ausreichender Menge für alle verfügbar sein.
Oh, was nun?
Ich weiß jetzt nicht in welchem Beitrag es hier war, das z.Z. so um die 2-300TW Ökostrom produziert werden, wir aber allein so um die 7-800TW zusätzlich für den Transport benötigen und der bedarf an Strom wird ja nicht nur für die Mobilität steigen. So viel Wind und Windparks und Ödland für PV kann es gar nicht geben.
Hier bei uns hat man es geschafft eine neue Hochspannungsleitung zu bauen, aber das europäische Stromnetz, nicht nur das Hochspannungsnetz,ist trotz aller Bemühungen überlastet, ein Ausfall wie z.B. an der Hauptleitung an der Ems, oder bei der Leitung über die Elbe läßt die Versorgung wackeln.
Sorry, wenn ich jetzt etwas frech und zynisch rüber komme, es ist nicht böse gemeint.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von vorerst »

Sparks hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 07:34 So viel Wind und Windparks und Ödland für PV kann es gar nicht geben.
Gemäß einer Studie der technischen Universität München von 2010 beträgt alleine das Potential aller geeigneten Dächer in Deutschland 161GWp. Quelle
Das wäre dann ein Jahresertrag von ca. 160.000 GWh, also 160 Terawattstunden. Der Gesamtstromverbrauch in Deutschland lag 2020 bei ca. 540 TWh. Ist aber trotzdem eher "theoretisch" zu sehen, da im Sommer viel, im Winter kaum was kommt, und sicher nicht jedes Dach auch umgerüstet werden würde.
Obgleich ich großer Freund sauberer Energie bin, halte ich es für ein Märchen, dass wir das mit den CO2-Zielen je schaffen werden.
Im ländliche Bereich gibt es keine Fernwärme, oft kein Gas. Wie soll da die Ölheizung abgeschafft werden? Mit Wärmepumpen, die dann noch mehr Strom verbrauchen?
Es ist richtig dass wir in die Richtung CO2-neutral gehen, aber etwas mehr Realismus statt Wunschdenken täte gut.
Gruß Volkmar
Hüte dich vor Menschen die für komplexe Probleme immer einfache Lösungen zu wissen glauben.
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MobilLoewe
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von MobilLoewe »

vorerst hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 08:21 Es ist richtig dass wir in die Richtung CO2-neutral gehen, aber etwas mehr Realismus statt Wunschdenken täte gut.
Demnach sind in der EU-Kommission hinsichtlich des Klimapaketes „Fit for 55“ keine Realisten? *JOKINGLY*
Gruß Bernd

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

vorerst hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 08:21 Es ist richtig dass wir in die Richtung CO2-neutral gehen,
Ich denke, das wird nur zu schaffen sein, wenn wir CO2 aus dem Kreislauf herausnehmen. Also in irgend einer Form wieder "einlagern". Eine effektive Möglichkeit wäre es z.B. Mais zu häckseln und in Bergwerken zu deponieren. Mais bindet in kurzer Zeit viel CO2, Lagerung und Handhabung sind einfach und bewährt...
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

MobilLoewe hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 08:35 Demnach sind in der EU-Kommission hinsichtlich des Klimapaketrs „Fit for 55“ keine Realisten?
Genau Bernd. All diese, sagen wir es höflich, etwas überzogenen und leicht utopischen Aussagen führen im Umkehrschluß dazu das der Glaube an die politischen Entscheider verloren geht und Vereine wie die DHU sich daraus ein Geschäftsmodel zimmern.
Dort, wo ich mein erstes Womo untergestellt hatte, wurde der Hof mit "Sprockholz", also Holz von Knick´s das mit einem "Buschhacker" zerkleinert wurde geheizt und gekocht. Heute wird mit Flüssiggas geheizt, da die Anlage zu alt war, nicht zu schlecht. Ein toller Erfolg, findest du nicht?
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Mark-86
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Mark-86 »

Ach, es ist halt Wahlkampf. Wenn die Wahl vorbei ist, kann sich unsere Politspitze wieder um ihre Kernkompetenzen kümmern, nämlich Blödsinn labern und sich selbst die Taschen voll zu stecken und alles andere läuft weiter wie immer. Wen man wählt ist wahrscheinlich auch egal, denn wenn man damit etwas ändern könnte würden sie uns eh nicht wählen lassen.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Um die Wogen mal wieder etwas zu glätten: Niemand, der Panik vor E-Autos hat, wird gezwungen, morgen seinen Verbrenner zu verkaufen und ein E-Auto zu kaufen. Das würde auch überhaupt keinen Sinn machen, denn die Hersteller können ja jetzt schon nicht den gestiegenen Bedarf an E-Autos befriedigen. Wir haben im Dezember letzten Jahres einen VW ID.3 bestellt und die ursprüngliche Lieferzeit war mit 3 Monaten angegeben. Das Fahrzeug haben wir aber bis heute noch nicht, obwohl VW in der E-Auto Produktion vom 2-Schicht Betrieb schon auf 3 Schichten umgestellt hat.

Und wer unbedingt darauf besteht, kann ja in Europa 2034 noch mal einen Verbrenner bestellen und somit ab heute gerechnet noch ca. 30 Jahre lang Verbrenner fahren. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die meisten das dann gar nicht mehr wollen :grin:
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von TomL »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 09:29 Und wer unbedingt darauf besteht, kann ja in Europa 2034 noch mal einen Verbrenner bestellen
Und weil die Masse der Fahrzeuge nicht mehr vorhanden ist, wird auch das Tankstellennetz nicht mehr vorhanden sein , weil der Unterhalt ohne Kundschaft schlichtweg unwirtschaftlich ist... und man kauft den Sprit dann in Apotheken in 5l-Pfandflaschen...

:duw:
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Nikolena
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Nikolena »

Bis dahin werden die noch heute nennenswerten rationalen Gründe sich gegen ein Batterieauto zu entscheiden womgl. gar nicht mehr ziehen, weil die Technik weit fortgeschritten ist. Der momentane individuelle Verzicht auf Fexibilität, etc. kann dann längst obsolet sein, weil die Reichweiten passen und die Ladeinfrastruktur nicht nur engmaschig, vielleicht sogar so vereinheitlicht wurde wie es der Tankrüssel schon immer war.

Aktuell sind die Eautos noch viel zu teuer, lassen sie sich doch nur mit üppiger staatlicher Förderung für den grösseren Teil der Käufer preislich einigermaßen attraktiv darstellen. Das darf aber kein Dauerzustand werden, der Markt muss sich autark bilden.

Die Autohersteller sind darauf angewiesen, das BEV massentauglich und dem Verbrenner überlegen zu machen, damit sie günstig genug und trotzdem profitabel hergestellt werden können. Wann sich der Punkt andeutet kann man an der schleichenden Rücknahme von Fördergeldern abbilden.
Es grüßt der Wolfgang :-)

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

Nikolena hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 10:17 weil die Technik weit fortgeschritten ist.
2035 sind gerade mal 14 Jahre hin. Vor 15 Jahren stellte Tesla seinen Roadster vor, den Renault Twizy gibt es seit 10 Jahren... welche großen Entwicklungsschritte haben sich seit dem getan? Die Leistungsdichte der Batterien wurde ein bisschen besser und verkraften ein bisschen mehr Ladestrom und ein paar Ladesäulen wurden aufgestellt. Aber da tobt noch immer ein Kampf der verschiedenen Ladesysteme der einzelnen Hersteller mit eigenen Kabeln, Preisen und Konditionen. Mit einem Auto von A kann ich nicht an einer Säule von B laden und an der Säule von C muss ich übernachten, bis das Auto voll ist... Wenn ich mir die Entwicklung so ansehe, werden wir es bis dahin bestenfalls zu ein paar neuen Fahrzeugmodellen geschafft haben, die Technik wird weiterhin ohne Subventionen nicht bezahlbar sein (oder ich zahle für einen e-Smart mal eben 30k€). Denn mit steigender Produktion steigt auch die Nachfrage nach Rohstoffen für Akkus und damit deren Preis. Zusätzlich wird es wohl eine Art "Pfand" oder "Recyclinggebühr" geben, weil wir dann langsam nicht mehr wissen, wohin mit den Alt-Akkus.
Ganz abgesehen davon, dass die Strom-Infrastruktur gar nicht so schnell wachsen wird, wie es die gewünschte e-Mobilität fordert. Noch gar nicht angegangen wurde z.B. auch das Problem der "Laternenparker". Wallbox zuhause gut und schön, aber wo baue ich mir die hin, wenn ich keine Garage oder zumindest Stellplatz habe?

Ich hallte '35 für ein sehr ambitioniertes Ziel, das letztendes so nicht umgesetzt werden kann oder mit massivsten Einschränkungen in der Mobilität verbunden ist und zu enormen Problemen in allen Wirtschaftssektoren führen wird.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von MobilIveco »

Sowohl bei der Kernkraft als auch bei allen anderen Zukunftsfähigen Kompetenzen verlagert sich halt alles nach China. Incl. Forschung, Entwicklung und Produktion von Verbrennern.
Jeder wissenschaftliche Diskurs, von dem die Wissenschaft lebt, wird nicht nur bei Corona sondern auch im Hinblick auf den "Klimawandel" im Keim erstickt.
Ist der Geist zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen (Wiglaf Droste)
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rundefan
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von rundefan »

Bisher hat nur ein Hersteller,= Tesla, eine eigenes Ladesystem mit eigenen Ladeparks auf eigene Kosten errichtet, die zwischen vier und 12 sog. Stalls= Ladesäulen besaßen. Die einzelnen Ladesysteme haben sich inzwischen auf eigentlich max. zwei reduziert. ( Typ 2 und CCS)
Ob und mit welchem Hochstromwert geladen werden kann, entscheidet der Ladesäulenanbieter durch die vorgeschalteten Trafos und die Ladeelektronik des Fahrzeuges.

Bisher hatte jeder Teslafahre kein Problem, an anderen Ladesäulen laden zu können, vorausgesetzt er besaß ein Konto bei dem jeweiligen Ladesäulenbetreiber. An den Teslasäulen wurde über die Ladeelektronik die VIN erfasst, der ist das Konto des Besitzers hinterlegt. Alle Fahrzeuge der Modellreihe S und X, bis die bis zum Mai 2017 gebaut wurden, hatten an den Teslasäulen kostenfreies Laden. Das ist inzwischen eingestellt, bzw. auf 1500 km begrenzt.

Unabhängig davon sag ich jetzt nur, da kommt ein Ami, baut Autos und stellt die dafür notwendige Ladetechnik kostenlos zur Verfügung und was passiert in D? Die deutsche Autoindustrie mokiert sich über die mangelhafte Aufbauqualtät, lästert über Spaltmasse und tut ...nichts.
Dann setzt die Autolobby der Regierung den Floh ins Ohr: "Wenn ihr richtig viel Geld in die Hand nehmt, bilden wir eine Arbeitsgemeinschaft , die Ladesäulen aufstellt und betreibt" und bauen auch die passenden Autos dazu!"
Das Geld wurde bewilligt und was geschah, wieder nichts. Ziemlich schleppend haben so Ladesäulenbetreiber wie ENBW oder Maingau über das bundesweit entstehende öffentliche Ladenetz Ladesäulen errichtet. Dann kam tatsächlich irgendwann die deutsche Automobilindustrie in die Gänge und gründete IONITY, die Fahrzeuge der Gründungsmitglieder laden dort( wenn die Säule problemfrei funktioniert) zu vergünstigten Konditionen. Alle Anderen Nutzer werden so richtig zur Ader gelassen.

So könnte ich noch viele Zeilen schreiben, würde damit aber nicht die vorgefertigte Meinung zu sog. Alt-Akkus, Ladeengpässen usw. entkräften. Weil nämlich Diejenigen, die weiterhin daran festhalten, die Mehrheit bilden. Nur so eine Darstellung, die vielleicht nicht jedem gefällt. Förderung für den Kauf des E-Autos sind Kaufpreisabhängig gedeckelt. das gilt für Hybrid wie für BEV's. Alles was im Grundpreis > 60.000 € kostet, wird nicht finanziell durch den Bund gefördert. Das, was gefördert wird, sind also die "Brot und Butter" Produktlinien der Fahrzeughersteller, die in vilen Fällen dazu dienen sollen, die CO2-Ziele der Flotte herunter zu drücken.

PS Anzahl Zapfsäulen für Verbrenner in D laut statista.com: Die Anzahl der Straßentankstellen ist dabei in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Die Zahl fiel von 14.410 im Jahr 2010 kontinuierlich auf 14.089 im Jahr 2020. Stand 24.03.2021.

Anzahl Ladesäulen für Hybrid und BEV, die zahlen sind ebenfalls von staista.com : https://de.statista.com/statistik/daten ... monatlich/

Ich bemerke, wenn zeitgleich alle Tanksäulen für Verbrenner genutzt würden, wäre nicht nur jeweils eine Schlange vor den Tankstellen, sondern auch schnell die Großtanks der Tankstellen leer. Wann dann wider Sprit zur Verfügung steht, hängt an dem Transport und den Raffinerien. An einer Ladesäule mag es länger dauern, aber, der Strom fließt auch für den letzten in der Schlange, möglicherweise nur langsamer. Offen gestanden, irgendwann muss das als Vergleich beschrieben doch Jeder bemerken.
Gruß Werner!

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Ohne Zweifel ist das Jahr 2035 eine Herausforderung, die man mit "einfach weiter so" nicht bewältigt. Aber jetzt gibt es dieses Datum und damit den Druck, das Ganze auch hin zu bekommen. Deutschland ist eine erfolgreiche Industrienation mit vielen exzellenten Ingenieuren, Facharbeitern und Wissenschaftlern. Nachdem das Ziel jetzt mal gesetzt wurde, bin ich zuversichtlich, dass es auch erreicht wird.
Natürlich wird auch die Regierung jetzt nicht mehr umhinkommen, das Ganze mal wirklich mit richtig viel Engagement (und vor allem: umfassend) anzugehen - und nicht nur mit minimaler Energie. Mal sehen, ob die nächste Regierung das besser hinbekommt.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

rundefan hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 12:50 Anzahl Zapfsäulen für Verbrenner in D laut statista.com:
Wie lange steht ein PKW durchschnittlich an einer Zapfsäule und wie lange an einer Ladesäule? Gehen wir mal von "Schnelladesäulen" aus, mit 30 - 45 Minuten (Im Schnitt ist ein Auto nach 2 - 4 Stunden geladen). Dann ist das immernoch 5 - 10 mal länger als an der Zapfsäule. Die Reichweite eines e Autos beträgt dabei auch nur im Idealfall die Hälfte bis zu einem Viertel. Folglich müssen e-Autos 4 mal häufiger und 10 mal länger an die Ladesäule als Verbrenner. Entsprechend müssten dann eigentlich 40 mal mehr Ladesäulen als Zapfsäulen aufgestellt werden. Hier ist aber die Not tatsächlich mal eine Tugend. Durch die teils übertrieben hohen Kosten an öffentlichen Ladestellen und der Möglichkeit zu Hause aufzutanken (für die, die eine Garge haben), werden viele e-Fahrer wohl vorausschauend an eigenen Ladestationen (Daheim oder im Betrieb) laden und so die öffentlichen Säulen entlasten. Da aber dann eben nicht, wie beim Verbrenner "nach Bedarf", sondern überwiegend dann, wenn man als Pendler nach Hause kommt oder eben, sofern im Betrieb vorhanden, man ins Büro geht.
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rundefan
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von rundefan »

:kgw
Gruß Werner!

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 13:18 Aber jetzt gibt es dieses Datum und damit den Druck, das Ganze auch hin zu bekommen.
Nach meiner Erfahrung bewirkt so ein gesetztes Datum nur wenig Druck. Es wird die nächsten 12 Jahre weiter so gewirtschaftet wie bisher, '33 stellt man dann fest, sind ja nur noch 2 Jahre, das ist nicht zu schaffen und wird mit entsprechendem Lobbydruck dann den Termin platzen lassen oder die Auflagen so verwässern, dass man es auch sein lassen kann.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Felisor, mit dem Verbrenner kann man gar nicht zu Hause tanken. Insofern ist der Vergleich der Anzahl Zapfsäulen mit der Anzahl Ladesäulen nicht zielführend (obwohl: je nachdem was man in der Diskussion erreichen will, schon ;-) )

Das eine ist die Theorie - das andere die Praxis. Ich finde man kann die E-Mobilität nur wirklich beurteilen, wenn man selbst E-Auto fährt. Was Theoretiker für ein großes Problem halten, ist in der Praxis eben meistens keins. Dafür gibt es in der Praxis dann so manche Schwierigkeit, auf die die Theoretiker nicht kommen ;-)
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 13:42 Dafür gibt es in der Praxis dann so manche Schwierigkeit, auf die die Theoretiker nicht kommen
Leider, für den Kurzstreckenbetrieb ist ein E-Auto gar nicht schlecht. Muß man aber regelmäßig einen Anhänger ziehen und das über längere Strecken wirds zäh.
Manchmal treffe ich auf Menschen, die drehen sich einmal um sich selbst und sind dann der Meinung sie wären der Mittelpunkt der Welt :-(
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 13:42 Insofern ist der Vergleich der Anzahl Zapfsäulen mit der Anzahl Ladesäulen nicht zielführend
Ich hab damit nicht angefangen... Aber man muss auch erst einmal schauen, wohin der Trend geht. Zur Zeit gibt es ausreichend Ladesäulen für die Anzahl und Nutzung der BEV. Von einigen Ausnahmen wie z.B. kostenlosen oder verbilligten Ladesäulen bei diversen Discountern, um die es schon handfeste Schlägereien gegeben hat, mal abgesehen. Insofern wäre es aktuell eh sinnlos, schon jetzt für einen möglichen Bedarf in 20 oder 30 Jahren zu bauen. Ladesäulen selber sind recht schnell aufgestellt, die können kurzfristig bedarfsgerecht wachsen. Was aber nicht so schnell wächst, ist unser Stromnetz. Die Energie, die wir jetzt aus Diesel und Benzin für die Mobilität beziehen, muss, wenn die Regierung ihren Zeitplan tatsächlich so umsetzen will, dann auch erzeugt und über das Stromnetz transportiert werden. Und das wäre selbst im Idealfall bei einer gleichmäßigen Verteilung der Last über den Tag hoffnungslos überfordert. Neue Stromtrassen und mehr Produktionskapazität benötigen aber deutlich mehr Vorlaufzeit als die Aufstellung von Ladesäulen. Noch dazu, wenn zeitgleich auch noch die Wärmeversorgung auf Elektro umgestellt werden soll. Davon betroffen sind ja nicht nur die privaten Heizungen sondern auch das produzierende Gewerbe, das auch energieaufwändige Prozesse mit großer Hitze hat (Paradebeispiel Stahlindustrie). Fossile Brennstoffe haben eben ein Energiepotential, das sich mit Elektrizität nur mit Aufwand erreichen lässt. Das muss man bei der Umstellung auf Elektro mit berücksichtigen.

Und um es mal zu betonen: Ich will nicht zwanghaft am Verbrenner und am Status Quo festhalten. Ich will aber auch nicht zwanghaft das e-Auto schönreden. Das e-Auto hat sicher seine Vorteile, die ich auch neidlos anerkennen will. Ruhige Fahrweise, immisssionsarmer Betrieb, weniger Wartungsaufand z.B. Aber es gibt eben auch noch große Probleme im praktischen Nutzen für jeden Einzelnen und in der Masse. Und die darf man eben nicht einfach unter den Tisch kehren, weil man nur die schönen Seiten sehen will. Aber nachdem sich der e-Antrieb seit über 100 Jahren nicht wirklich dursetzen konnte und auch jetzt nur mit massiven staatlichen Eingriffen überhaupt "salonfähig" wird, darf man doch sicher seine Bedenken äußern, ob BEV tatsächlich das richtige Konzept für die Zukunft ist.
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vorerst
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von vorerst »

Felisor hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 14:30 Ladesäulen selber sind recht schnell aufgestellt, die können kurzfristig bedarfsgerecht wachsen.
Jein! Die Ladesäulen sind sehr schnell aufgebaut, hunderte pro Tag sind machbar.
Aber die passenden Stromleitungen zu den Ladesäulen sind ein logistisches Problem. Die Leitungsquerschnitte sind einfach zu dünn um mal geschwind 1Megawatt zusätzlich anzuschließen. Und wie du sehr richtig geschrieben hast, muss auch die Stromversorgung und Energieerzeugung mithalten.
Das ist alles machbar, aber man muss es auch erst machen und nicht nur darüber reden. Und unsere Gender-priorisierenden Politiker*innen meinen oft, dass Worte allein reichen. Worte reichen aber nicht, es braucht Bagger, Bauarbeiter, dicke Kabel und Umspannstationen.
Gruß Volkmar
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rundefan
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von rundefan »

Ich denke, es gibt genügend Länder, die ohne staatliche Förderung einen hohen Anteil an Elektromobilität haben. In den USA sehe ich so etwas nicht, Korea ebenfalls nicht, China auch nicht.
In Norwegen macht man es sich einfach, Parken kostenlos in Parkhäusern, Nutzung von Bus- und Taxispuren in Oslo, Bergen usw. Befreiung der Einfuhr-Umsatzsteuer. Das kommt in etwa der standardmäßig auch für Deutsche E-Autos geltenden KFZ-Steuerbefreiung für 10 Jahre gleich.

Nur, in all den genannten Ländern musste man Niemanden mit Geld vom Staat beim Kauf von einem E- Auto ködern, damit die angedachte Zahl von solchen Fahrzeugen zum Termin "X" auch fast zustanden kam.
Gruß Werner!

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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Sparks hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 13:54 Leider, für den Kurzstreckenbetrieb ist ein E-Auto gar nicht schlecht. Muß man aber regelmäßig einen Anhänger ziehen und das über längere Strecken wirds zäh.
Stimmt, dafür würde ich aktuell auch noch kein E-Auto empfehlen.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Felisor, begründete Bedenken gegen E-Autos zu haben und zu äußern finde ich absolut richtig und wichtig. Nur so kommen alle Punkte auf den Tisch, die noch verbessert werden müssen.
Bei der Stromversorgung sehe ich nicht so das große Problem. Wenn alle Autos in Deutschland gegen E-Autos getauscht würden, steigt der Strombedarf um 20%. Das scheint mir kein großes Problem zu sein.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

rundefan hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 15:08 Nur, in all den genannten Ländern musste man Niemanden mit Geld vom Staat beim Kauf von einem E- Auto ködern
In all den Ländern wird e-Mobilität auf irgend eine Weise subventioniert bzw. besondere Anreize geschaffen. In Norwegen z.B. ist auch der Strom deutlich günstiger. Die kWh gibts für 5ct. Daher sind auch öffentliche Ladesäulen kostenlos, weil sich die Abrechnung gar nicht lohnt. Außerdem entfällt nicht nur die Umsatzsteuer von 25%, sondern auch die KFZ-Steuer.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Felisor »

Ueberraschungscamper hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 15:47 steigt der Strombedarf um 20%. Das scheint mir kein großes Problem zu sein.
Ich weiß nicht, wo du die 20% her hast, ich hab Zahlen, die gehen von 50 - 100% aus. Aber selbst 10% mehr Leistung (über den Tag verteilt) wäre heute schon der Tod für das Stromnetz.
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von walter7149 »

Felisor hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 15:53
rundefan hat geschrieben: Fr 23. Jul 2021, 15:08 Nur, in all den genannten Ländern musste man Niemanden mit Geld vom Staat beim Kauf von einem E- Auto ködern
In all den Ländern wird e-Mobilität auf irgend eine Weise subventioniert bzw. besondere Anreize geschaffen. In Norwegen z.B. ist auch der Strom deutlich günstiger. Die kWh gibts für 5ct. Daher sind auch öffentliche Ladesäulen kostenlos, weil sich die Abrechnung gar nicht lohnt. Außerdem entfällt nicht nur die Umsatzsteuer von 25%, sondern auch die KFZ-Steuer.
Woher weißt du denn sowas ?
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Sparks »

Bei manchen Wohnsilos mit Tiefgarage oder ähnlichem wäre eine Steigerung von 5% on top schon zuviel.
Bei meinem Bekannten Tiefgarage 75 Stellplätze ist die Zuleitung vom Haus noch nicht einmal Starkstrom. Würden sich alle ein E-Auto kaufen könnte man 3 verschieden Möglichkeiten, je ein drittel der Fahrzeuge wird geladen und die Wohnungen hätten keinen Strom, man könnte die Wohnungen mit Strom versorgen oder man macht alles an und steht im Dunkeln.
Ach ja China ist ja das große Vorbild der E-Autolobby, dort bekommt man dann einen Tag in der Woche keinen Strom, damit der Nachbarbezirk alles einmal vollladen kann. *ROFL* *ROFL*
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Die 20% Mehrbedarf an Strom kommen (aufgerundet) beispielsweise vom Bundesministerium für Umwelt:
https://www.bmu.de/themen/luft-laerm-ve ... und-netze/
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Re: Ab 2035 keine Verbrennermotoren mehr - und nun

Beitrag von Ueberraschungscamper »

Übrigens gehen Experten mittlerweile sogar davon aus, dass E-Autos helfen werden, das Netz zu stabilisieren. Denn die meisten Autos stehen die meiste Zeit nur rum. Während dieser Zeit kann ein kleiner Teil der Akkukapazität als Stromspeicher verwendet werden. Das erspart große zusätzliche Pufferkraftwerke.
Auch dazu die Referenz: https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/ ... ilisieren/

Die E-Autos aus dem Volkswagen-Konzern werden ab 2022 dazu fähig sein. Selbst wenn man sein E-Auto nicht als Puffer für das öffentliche Stromnetz verwenden möchte: privat kann man das mit seiner Photovoltaik-Anlage machen. Dann spart man sich einen zusätzlichen Haus-Batterie-Speicher für seine Solaranlage. Das heißt, der E-Auto Akku hat dann einen doppelten Nutzen.
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