Start mit einem Jumpstarter/powerbank

Elektrik, Gasversorgung, Heizung, Kühlung, Beleuchtung.
HBJRontour
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Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#1

Beitrag von HBJRontour »

Hallo alle,
seit einiger Zeit habe ich mir eine Dino, kleines Kraftpaket zugelegt. Das Gerät ist stark genug, einen Ducato zu starten. Dies ist jedoch nicht Gegenstand der Frage.

Ich bin nun auf folgenden, englischen Beitrag gestoßen: https://www.aandncaravanservices.co.uk/ ... orhome.php

Kurzversion: Bei Start mit Powerbank besteht das Risiko, dass Strom von den geladenen Bordbatterien zusätzlich von der KFZ Batterie gezogen wird, was den Elektroblock und die KFZ Bordtechnik zerstören kann.
Dieser Artikel hat mich nun verunsichert.

Was denkt Ihr dazu? Hat schon jemand einen Jumpstarter genutzt? Gibt es hier im Forum einen KFZ Elektriker, der dazu was sagen kann?

Vielen Dank.

PS: bitte keine Antworten wie "braucht man nicht, ich habe ..."
Gruß, HBJRonTour
kai_et_sabine
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#2

Beitrag von kai_et_sabine »

Die Angst ist also, dass folgendes passiert:

Eine leere Chassis-Batterie, eine volle Aufbau-Batterie.
Nach dem Start wird D+ erzeugt und das Trennrelais schaltet die Aufbau-Batterie mit der Chassis-Batterie parallel.
Die leere Chassis-Batterie zieht sich Strom aus der Aufbaubatterie (weil ja die Spannung dort viel größer ist) und der dabei fließende Strom ist so groß, dass etwas kaputt geht.

Hat also nichts mit dem Powerbank-Jumpstart zu tun, sondern mit einem Fremdstart bzw. zwei stark unterschiedlichen Potentialen der beiden Batterien.

Dazu würden wir mal sagen:

- wenn ein Booster eingebaut ist, gibt es kein Trennrelais, also passiert das auch gar nicht
- der Hersteller der Elektronik muß die Schaltung so ausgelegt haben, dass auch ein Kurzschluß - maximaler Strom - die Schaltung nicht zerstört. Maximal würde also die Sicherung rausgehauen.

Allerdings ist es ein großer Unterschied, ob sich die Batterie Ladestrom zieht oder der Anlasser Starthilfe bekommt. Der maximale Ladestrom hängt von der Spannungsdifferenz ab und den Innenwiderständen.
HBJRontour
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#3

Beitrag von HBJRontour »

Allerdings ist es ein großer Unterschied, ob sich die Batterie Ladestrom zieht oder der Anlasser Starthilfe bekommt. Der maximale Ladestrom hängt von der Spannungsdifferenz ab und den Innenwiderständen.

Erstmal vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort. Ja ich sehe es genauso, wie Du in der Einleitung es beschreibst.
Einen Booster habe ich nicht.
Zitat oben: unter ungünstigen Umständen kann das also tatsächlich passieren?
Gruß, HBJRonTour
kai_et_sabine
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#4

Beitrag von kai_et_sabine »

HBJRontour hat geschrieben: Mi 23. Okt 2024, 17:47
Zitat oben: unter ungünstigen Umständen kann das also tatsächlich passieren?
Das müsste mal wer durchrechnen, leere Batterie bedeutet ja meistens 10V, volle Aufbau halt 14.xV. Innenwiederstand des Systemes unbekannt....

gruss kai & sabine
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robbie-tobbie
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#5

Beitrag von robbie-tobbie »

kai_et_sabine hat geschrieben: Mi 23. Okt 2024, 16:12
- wenn ein Booster eingebaut ist, gibt es kein Trennrelais, also passiert das auch gar nicht
Oh. Hab hier schon -ich sag mal vorsichtig- nicht ganz so nette Worte gehört, was unter Anderem den Sinn eines Ladeboosters angeht. Und da ging es auch um das Thema Potential-Ausgleich... Tenor war: ach, das machen die dünnen Kabel zwischen den Batterien alles wett :-P
Viele Grüße, Robert
Ralphi
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#6

Beitrag von Ralphi »

Hallo zusammen.
Eine Batterie gibt alles was sie hat und mehr (Klassiker ist der Gabelschluessel auf den Polen). Nehmen kann sie sich jedoch nur was sie bekommt. Hier begrenzt die serienmäßige Lima. Also alles gut.
Probleme gibt es jedoch beim Fremdstarten, bei mit Elektronik durchzogenen Fahrzeugen, durchaus.
Werden zwei Fahrzeuge zum Fremdstarten verwendet so kann es zu Spannungsspitzen, vor allem beim Spenderfahrzeug, kommen wenn die Kabel entfernt werden. Der Lima vom Spenderfahrzeug fehlt schlagartig die leere Batterie. Darum immer Licht und Heckscheibenheizung einschalten damit die Lima die Spitzen dorthin gibt bis sie sich einregelt.
Booster sind im großen und ganzen in Ordnung solange sie nicht an der 220V Steckdose angeschlossen sind und eine Batterie haben. Von Geräten mit Kondensatoren würde ich Abstand nehmen.
Im Womo schaltet sich die Aufbaubatterie dazu wenn sie von der Lima das Signal bekommt. Schlagartig abschalten wird sie jedoch nicht (wie beim Fremdstarten). Abschalten wird sie erst wenn die Lima das Signal gibt (Motor steht). Also alles gut.

Ach ja.
Die Verbindungskabel zwischen den beiden Batterien sind dasselbe wie eine Schmelzsicherung. Bei zuviel Strom schmelzen sie durch. Problem ist nur, dass das Kupferkabel viel kann bevor es nicht mehr kann. Auf die geschätzten zwei Meter von Batterie zu Batterie wird es zuerst seine Isolierung abbrennen, danach rot glühen und irgendwann durchbrennen. Bis dahin steht aber das ganze Womo vermutlich in Vollbrand. Also Vorsicht!!!

Gruß
PS: ich komme aus der Nutzfahrzeug Ecke. Vor 30 Jahren haben wir den Kollegen mit ihren liegengebliebenen PKW Starthilfe mit dem Batteriewagen gegeben. Der 12 V PKW lief ruck zuck mit dem 24V Batteriewagen. Heute wäre hierbei ein Schaden über mehrere zit tausend Euro entstanden.
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Südschwede
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#7

Beitrag von Südschwede »

Gehen wir die Sache mal andersrum an.
Volle Starterbatterie, leere Aufbaubatterie. Lichtmaschine läuft an und das Trennrelais verbindet beide Batterien. Und was passiert, nichts, denn dafür muß die Verkabelung ausgelegt sein, ist ja durchaus ein normaler Betriebszustand. Im schlimmsten Fall kommt die Sicherung.
Und jetzt die andere Richtung. Volle Aufbaubatterie, leere Starterbatterie, Trennrelais verbindet beide.
Quasi die gleichen Bedingungen. Und wieder, was passiert, nichts. Im schlimmsten Fall kommt wieder die Sicherung.

Das Ganze funktioniert natürlich nur solange, wie keiner auf die Idee kommt, die Originalkabel gegen dickere Kabel auszutauschen, denn dann könnten natürlich viel zu hohe Ströme fließen.
Gruß Egon
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Haibike
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#8

Beitrag von Haibike »

Hallo, wie groß ist jetzt das Risiko bei folgender Situation:
Der Camper hat eine leere Starterbatterie und ein volle Aufbaubatterie. Verbaut ist ein Ladebooster. Zum Starten wird eine Powerbank eingesetzt. Gibt es jetzt ein Problem?
Und wie verhält es sich, wenn die Starterbatterie und die Aufbaubatterie leer sind. Und mit Hilfe einer Powerbank gestartet werden soll?
Vielen Dank
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hwhenke
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#9

Beitrag von hwhenke »

Hallo,
Ganz blöde Frage,
Warum wird nicht einfach mit der Power Bank die leere Batterie geladen und dann ganz normal gestartet.?
Oder ist das zu einfach.....
LG Horst
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Cybersoft
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#10

Beitrag von Cybersoft »

Dauert zu lange und die Kapazität der Powerbank sind meist nicht so groß.
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Südschwede
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#11

Beitrag von Südschwede »

Es ist ein Irrtum wenn man denkt, die Powerbank alleine kann den Motor starten. Das macht immer noch zum Größtenteil die Starterbatterie. Wer's nicht glaubt, sollte einfach mal die Starterbatterie dabei abklemmen.
Nachdem man die Powerbank angeklemmt hat, schaufelt diese erstmal Energie in die Starterbatterie. Das reicht aus, um für einige zehntel Sekunden den erforderlichen hohen Anlaßstrom zur Verfügung zu haben, denn den kann nur die Batterie liefern.
Ein normaler Motorstart verbraucht nämlich kaum mehr als 1Ah.
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Nokli
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#12

Beitrag von Nokli »

Und was bedeutet das für die ursprüngliche Frage? Kann ich nach dem Winterschlaf das Womo mit einer entsprechenden Powerbank starten oder zerschiesse ich mir damit irgend etwas? Ich stehe nämlich vor der gleichen Frage, da unser Adria im Winter ohne Landstrom stehen wird.
Gruß Nokli

gefahren wird ein Adria Compact SL von 2018

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Südschwede
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#13

Beitrag von Südschwede »

Ich seh da überhaupt kein Problem.
Angenommen, deine Starterbatterie ist ziemlich leer und schafft es gerade noch so den Motor zu starten. Dann hast du genau die gleichen Strom Verhältnisse.
Darüber macht sich doch auch keiner einen Kopf.
Gruß Egon
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LT35
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#14

Beitrag von LT35 »

Moin
Nokli hat geschrieben: Fr 25. Okt 2024, 18:20

Kann ich nach dem Winterschlaf das Womo mit einer entsprechenden Powerbank starten
Wie lang dauert denn dieser Winterschlaf ?

In den letzten 13 Jahren habe ich die beiden betroffenen Fahrzeuge (Diesel mit 4 bzw. 6 Zylindern) nach jeweils 3-4 Monaten Stillstand (unbeheizte Halle) mit abgeklemmter Starterbatterie und ohne Zwischenladung immer ohne externe Klimmzüge starten können.

Gruß
K.R.
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Nokli
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#15

Beitrag von Nokli »

Habe da keine Erfahrungen, da bisher das Womo über Winter mit LS stand! Jetzt ist es das erste Mal, das es den eisigen norddeutschen Winter allein ertragen muss!😁 Und der Teufel ist ein Eichhörnchen…., wenn man nicht vorbereitet ist, ist die Batterie im März im A…!
Meine Frage war nur interessehalber und in Wirklichkeit frage ich auch für einen Freund!😆
Gruß Norbert
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Ralphi
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#16

Beitrag von Ralphi »

Guten Morgen zusammen.
Vielleicht der richtige Zeitpunkt hier einiges gerade zu biegen.
- niemals die Batterie abklemmen solange der Motor läuft. Der Limaregler nimmt sonst Schaden.
- ein normales Stromkabel ist niemals ein Strombegrenzer. Somit wird sich auch der Strom bei höherem Querschnitt nicht erhöhen.
- vor der Überwinterung sollten beide Bleibatterien voll geladen sein. Leere Batterien gefrieren bei 0 Grad, geladene bei -20 Grad. Bei Zweifel ob im Frühjahr noch Strom vorhanden lieber die Batterien ausbauen und Zuhause laden.
- der Fiat bietet oft eine gute Möglichkeit die Batterie ab zu klemmen. Das Zündschloss über 0 zurück drehen. Dabei die rote Nase drücken ( fehlt die rote Nase am Zündschloss so gibt es auch die Funktion nicht).

Gruß
Und schönen Sonntag
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Mobildomizil
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#17

Beitrag von Mobildomizil »

Ich halte das für ein Märchen. Wo soll der Strom aus der Aufbaubatterie denn hingehen? Die Powerbank liefert ja entsprechend Spannung, und wenn der Motor läuft, kommt Saft von der Lima. Und wenn die Spannung einbricht, zB beim Startvorgang, fällt das Trennrelais wieder ab. Und sollte das tatsächlich zu Rückströmen führen, würde es das bei normalen Startvorgängen auch tun, weil ja durch Verwendung der Powerbank nix anders ist.

Was man wissen sollte: der Startanschluss dieser Powerbanks geht ohne BMS direkt auf die Zellen. Und nein, es sind keine eigensicheren LFP. Also nie über diesen Anschluss laden und nach erfolgter Starthilfe sofort abklemmen. An der Stelle ist die schlappe Starterbatterie wichtig, weil man sonst eine Spannungsspitze durch load dump erzeugt. Die Powerbank ist locker in der Lage, den Motor allein zu starten, aber aus den beschriebenen Gründen ist das eine ganz schlechte Idee. Wenn es nicht klappt, liegt es wie meistens bei Starthilfe an schlechten Kontakten der Klemmen.

Gruss Manfred
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walter7149
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#18

Beitrag von walter7149 »

Mobildomizil hat geschrieben: So 27. Okt 2024, 11:31
Was man wissen sollte: der Startanschluss dieser Powerbanks geht ohne BMS direkt auf die Zellen. Und nein, es sind keine eigensicheren LFP. Also nie über diesen Anschluss laden und nach erfolgter Starthilfe sofort abklemmen.
Kannst du uns das mal näher erklären ?

Das würde ja voraussetzen, das eine LiFePo4-Batterie als Starterbatterie im Motorraum steht, entladen ist
und den Motor nicht mehr startet.
Und wer hat schon eine LiFe-Batterie als Staterbatterie im Einsatz ?
Bild

Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
Grüße von Walter aus Selbu
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Südschwede
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#19

Beitrag von Südschwede »

Ralphi hat geschrieben: So 27. Okt 2024, 07:59
- ein normales Stromkabel ist niemals ein Strombegrenzer. Somit wird sich auch der Strom bei höherem Querschnitt nicht erhöhen.
Oh,Oh,Oh. Schon wieder einer, der die Ohmschen Gesetze außer Kraft setzen will.
Jedes Kabel hat einen Widerstand. Und der ist bei einem dünneren pro Meter nunmal höher als bei einem dickeren. Also fällt auf einem dünneren Kabel bei gleichem Strom auch eine höhere Spannung ab.
Damit kommt an der Batterie eine geringere Spannung an, was automatisch auch einen geringeren Strom bedeutet.
Gruß Egon
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Re: Start mit einem Jumpstarter/powerbank

#20

Beitrag von Ralphi »

Südschwede hat geschrieben: So 27. Okt 2024, 13:08
Ralphi hat geschrieben: So 27. Okt 2024, 07:59
- ein normales Stromkabel ist niemals ein Strombegrenzer. Somit wird sich auch der Strom bei höherem Querschnitt nicht erhöhen.
Oh,Oh,Oh. Schon wieder einer, der die Ohmschen Gesetze außer Kraft setzen will.
Jedes Kabel hat einen Widerstand. Und der ist bei einem dünneren pro Meter nunmal höher als bei einem dickeren. Also fällt auf einem dünneren Kabel bei gleichem Strom auch eine höhere Spannung ab.
Damit kommt an der Batterie eine geringere Spannung an, was automatisch auch einen geringeren Strom bedeutet.
Hallo Südschwede.
Dachte mir, dass du die, auf deinen Beitrag, gemachte Aussage nicht unkommentiert stehen lässt. Deine obige Aussage ist auch richtig. Allerdings würde ich nicht behaupten, dass die Ladung der Aufbaubatterie vom serienmäßig verbauten Kabelquerschnitt abhängt.
Tiefer möchte ich auf das Thema gar nicht eingehen. Hier sind mehrere User unterwegs für die "Elektrik" ein böhmisches Dorf ist. Denen sollte man keinen Floh ins Ohr setzen, von wegen Querschnitt des Kabels erhöhen um eine bessere Ladeleistung zu erhalten.
Im KFZ kann gelten, dass man pro 10A 1qmm Kabel benötigt ( bei 20A entsprechend 2,5 qmm (weil es 2qmm nicht gibt)).

Gruß
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