Zunächst hatte ich dieses Boot ins Auge gefasst: Hätte ins die Heckgarage gepasst und wäre zum 2er ausbaufähig gewesen https://www.sport-schroeer.de/online-sh ... cury?c=238.
Ein aufblasbares Kajak hatten wir mal als ich Kind war. Ich wollte was Schnittiges Festes.
Dann entdeckte ich dieses Boot im Netz: https://www.faltboot.de/produkte/pakaya ... uefin-142/
Ich habe mir Testvideos angeschaut und Preise verglichen. Letztendlich habe ich mich für das Pakayak entschieden, weil es einfach Platzsparender zu verpacken war und in den Bewertungen nicht schlecht abschnitt.
Der Preis hielt mich anfangs noch zurück. Es ist ein amerikanisches Modell die Strafzöllen unterliegen. Habe in den Nicht EU Ländern Schweiz und Norwegen geschaut. Entweder nicht billiger oder nicht zu haben.
Da ich dann aber ein Ausstellungsstück ergattert habe und es um über 500,- € runterhandeln konnte, hielten sich die Schmerzen in Grenzen. Es hatte zwar ein paar Kratzer, aber die hat man ja auch schnell drin, wenn man mal irgendwo aufsetzt. Also nur kleine Schönheitsfehler.
Mit 27kg ist es nicht ganz leicht. Also habe ich es direkt an der Türe der Heckgarage platziert. Es ist schnell aus dem Fahrzeug raus, Matte zum Aufbau ausgerollt, und dann können die Teile schon ausgeräumt und aufeinander gesteckt werden. In ca. 10 Min. ist das Boot einsatzbereit. Dann packe ich es auf den Eckla, der mich schon einiges an Zeit gekostet hat, weil er immer wieder zusammenklappt ;-( Eine einzige Fehlkonstruktion.
Nun habe ich ihn, also lasse ich mir dafür auch was einfallen.
Da ich gerne in kalten Gewässern unterwegs bin prömmel ich mich dann auch noch ein, was länger dauert als der Aufbau des Bootes.,
Dann gehts ins Wasser.
Der Sack, in dem das Boot verstaut ist, kann man auch hinter dem Sitz verstauen. Und der Eckla passt auch in eine der Gepäckluken. Die Fahreigenschaften sind gut. Der Einbau einer Steuerung ist möglich. Ich habe sie bisher aber nicht gebraucht, da ich meist auf Seen oder in ruhigem Gewässer auf einem Fjord unterwegs bin. Riesig lange touren mache ich auch nicht.
Etwas Wasser gelangt beim Ein- und Aussteigen mit ins Boot oder wenn mal eine Welle übers Boot schwappt. Mit einer Spritzschürze kann man dem entgegenwirken. Die von Pakajak ist nur suboptimal, lässt sich schwer über den Süllrand spannen. Die aus Neopren sind vermutlich besser.
Wenn ich auf dem Salzwasser war, sprühe ich die Spannschnallen nach dem trocknen immer mit etwas Öl ein um ein Rosten zu vermeiden. Ich schaue auch, dass es immer gut trocken in den Sack kommt. Manchmal dauert es ein wenig, Zeit für ne Tasse Kaffee

Für mich war der Kauf gut und richtig und würde mich auch wieder so entscheiden.
vG Kalle