womocamper hat geschrieben: Do 10. Nov 2022, 10:08
Es sei die Batterietechnik erlaubt Strecken bis 800-900 km zu fahren und sehr kurze Ladezeiten.
Wird dann aber bestimmt unbezahlbar.
Wir fahren solch langen Strecken nicht ohne Pause.
Also können wir in der Pause aufladen.
Und zum Glück haben wir ja einen netten Pausenraum dabei.
Selbst wenn es 2 Stunden dauern würde zum Aufladen - dann legen wir uns etwas zusammen hin.
Gerade beim Wohnmobil dürfte das Problem nicht so ein Problem sein, wie bei einem Taxi, Vertreter oder so.
Außerdem werden wir dann bei Wohnmobilen hoffentlich auch den Fahrzeugakku über Solar füttern können. Wir haben noch Platz für 2kWp, dass ist nicht viel fürs Auto, aber evtl. die 10 km bis zum Stellplatz dann
mal das Politische und die mehr oder weniger halbgare Umsetzung rausgenommen aus der Diskussion.
Alle "Ideen" eines Antriebs sind doch gut. Sonst würde unser Wohnmobil heutigst noch von Pferden gezogen...und ja, diese Fortbewegungsmöglichkeit gibt es noch.
Die Dampfmaschine ist Geschichte, in mageren Kriegsjahren revolutionierte der Holzvergaser. Hierzu gibt es in Youtube einen tollen Film über die Kölner Fordwerke, wo Trude Herrs Schwester als eine der ersten Lastwagenfahrerinnen damit im Alltag klarkommen musste.
Momentan funktioniert Elektro für eine gewisse Auswahl von Leuten wirklich so, wie es Sinn machen täte.
Sie laden ihren E-Wagen mit kleinem Akku daheim über ihr PV Anlage und bewegen sich wirklich nur in dem Radius ihrer Reichweite.
Dadurch, dass sie im Sommer überproduzieren, gleicht sich der Zukauf für Laden im Winter aus.
Auf kleineren Inseln hält ein Elektroauto die Umwelt ökologisch und geräuschmäßig rein.
Für die Langstrecke fängt so langsam der "Break Even" an, wo auch die günstigeren Wagen vernünftige Reichweiten erreichen.
Denn E-Tron, EQS und Tesla sind Fahrzeuge für "Gutverdiener" und werden nicht aus Nachhaltigkeitsgründen angeschafft.
Auch Vans, wie der E Zafira oder der EQV ist mit etwa 70-80 K nichts für die normale Prollfamilie.
Aber genau wie die Mercedes S Klasse, werden die Erfahrungen dieser jetztigen E-Autos in die Zukunft einfliessen und ähnlich wie eine C Klasse wird ein E-Auto dann für den "Normalbürger" erschwinglich werden. Jetzt schon sind in der Elektro-Mittelklasse die Chinesen weit vorn.
Im Moment begeistert man aber nicht die Bürger, die keine sichere Lademöglichkeit zuhause oder auf der Arbeitstätte haben.
Das Netz wird stark ausgebaut, aber derzeit konzentriert man sich auf Autobahnnähe. Die Anzahl der AC Lader in Städten steigt, aber auch vier Ladepunkte auf einem Lidlparkplatz sind zuwenig. Dazu ist im öffentlichen AC Bereich die nach vier Stunden entstehende Blockiergebühr ein Hemmschuh für Laternenparker.
Dazu sind die Parkflächen vor den Ladern auf SUV genormt. über 6 Meter wird es richtig schwierig, anzudocken. Mute das jemandem zu, der die Abmaße eines Wohnmobils nicht tagtäglich bewältigen muss oder einem alten Herrn, der Schulterblick nur bis zum Seitenspiegel schafft. Das Vermietgeschäft mit E Wohnmobilen, im Moment wäre es ein Graus. Genauso wie in DC Ladeparks oft die Durchfahrtshöhe beschränkt ist.
Und erst wenn diese Hürden genommen sind, dann ist die Zeit für E Wohnmobile gekommen. Das Fahren mit Strom muss erstmal "Normalität" werden.
Wir neigen immer dazu, wenn verändern, dann radikal. Aber besser ist es in kleinen Schritten zu denken. Umwelttechnisch werden Wohnmobile im Gesamtbild wenig bewegt.
Und meist "ordentlich" bewegt. Nicht Kurzstrecke und in konstanten, meist niedrigen Drehzahlen. Sie werden anders als Firmenhuren regelmäßig gewartet.
So sind Wohnmobile durch ihre eigentlich unnütze Existenz (überall in Europa gibt es Übernachtungsmöglichkeiten) schon Umweltferkel, durch ihr Bewegungsprofil aber sehr gemäßigt.
Da ist der Wochenendporsche schon der schlimmere Übeltäter.
Das Schlimmste auch wäre für die Umwelt, jetzt Fahrzeuge zu generieren, die als Rohrkrepierer enden.
Dazu darf man nicht vergessen, das in erster Linie die Autoindustrie Geld verdienen will. Am Beispiel des VW Konzern kann man sehen, wieviele wirklich gute E-Autos früh ausliefen, damit der Markt für die Nachfolger offen war.
warum nur? hat geschrieben: Mo 14. Nov 2022, 11:05
@ Elgeba
Wer bis heute nicht begriffen hat, bzw. nicht begreifen will, dass "Wasserstoff- Autos" auch nur elektrisch betriebene Fahrzeuge sind, dem ist nicht zu helfen.
Wasserstoff ist, wie die ach so tollen E-Fuels , allein von der augenblicklichen Erzeugung, energetisch ein Fass ohne Boden, der Wirkungsgrad von Erzeugung bis zum Zapfhahn liegt laut Prof. Lesch bei 15%. ( gibt es ein Video der Sendung Terra X in der Mediathek des ZDF)
Zur Erläuterung: Wasserstoff wird in den "Wasserstoff-Autos ja nicht verbrannt, sondern in Brennstoffzellen verstromt. E-Fuels werden einfach nur verbrannt...
Wasserstoff kann man auch in Verbrennungsmotoren verwenden, dann kommt eben nur noch Wasserdampf aus dem Auspuff. Wenn Du Fahrzeuge mit Brennstoffzelle meinst, solltest Du das auch schreiben, denn so selbstverständlich wie Du das meinst, ist das nicht. Brennstoffzelle können auch mit Methanol betrieben werden, in dieser Form lässt sich der Wasserstoff wesentlich einfacher in einem einfachen Tank mit führen.
Brennstoffzellen Fahrzeuge können aber leider nicht nur mit einer Brennstoffzelle betrieben werden, da sie nur für die Abgabe von relativ konstanter Leistung dienen können. Man benötigt trotz allem Pufferbatterien. Die bis jetzt verfügbaren Fahrzeuge mit Brennstoffzellen werben zwar mit bis zu 200 Ps Leistung, die mitgeführte Brennstoffzelle produziert aber nicht einmal 30% dieser Leistung, Gas geben können die also nur mit ausreichend großen Batterien.
Wer den Mangel an Zapfsäulen beklagt, sollte sich mal in Erinnerung rufen, dass es Benzin für die ersten Autos auch nur in der Apotheke gegeben hat.
Elektrofahrzeuge eignen sich wegen der mangelnden Ladestruktur noch nicht für Bewohnern von Großstädten, weil es zu wenige Möglichkeiten zum Laden gibt. Das brauchen Sie aber auch nicht, weil es dort einen funktionierenden Nahverkehr gibt. Für uns auf dem Land, sind kleine Elektrofahrzeuge mit einer Wallbox in der Garage immerhin eine Alternative zu nicht existierenden Nahverkehr. Es gibt also wie bei allen neuen Technologien nicht nur Licht, sondern auch Schatten, man muss nur beides richtig nutzen.
Mit freundlichen Grüßen
Tommy
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Ohne Ziel stimmt jede Richtung
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Unterwegs mit einem Knaus SUN TI 700 MEG BJ 2015
VW hat die Entwicklung der Brennstoffzellen- bzw. Wasserstofftechnologie zugunsten batterieelektrischem Antrieb beendet. Ob das mal nicht schon wieder Schuss ins Knie ist?
Ich vermute mal, man hat bei VW keine Möglichkeit gesehen mit realistischen Mitteln auf den aktuellen Stand der H2-Antriebe zu kommen. Und auch keine Möglichkeit, diese Investition kurzfristig wieder zu monetarisieren (Stichwort Shareholdervalue). Man wartet dort ab, was die Konkurrenz baut und geht dann bei Bedarf auf Shoppingtour. Das ist gut für einen hohen ROI und damit gut für die Boni in der Führungsetage.
Ich vermute, es liegt daran, dass man für eine kWh Wasserstoff viel mehr elektrische Energie (umweltfreundlich) produzieren muss, als wenn man die kWh direkt in die Batterie eines E-Autos lädt und verbraucht. Die kWh Energie in einem H2-Auto ist also viel teurer, als die in einem batterieelektrischen Auto. VW zweifelt vermutlich daran, dass die Autofahrer diese höheren Preise bezahlen wollen.
Zum E-Wohnmobil: ich warte darauf, dass sowas auf den Markt kommt (und fahre bis dahin halt mein Diesel-Wohnmobil). Allerdings erwarte ich dann auch, dass ich die Batterie des E-Wohnmobils nutzen kann, um den PV-Strom zu Hause für Nachts zwischen zu speichern. Damit könnte ich die Mehrkosten für die Batterie kompensieren.
Soweit alles richtig,
Aber, die Umstellung auf Biosprit wäre sehr kurzfristig möglich, auch für z.B. LKW eine Lösung und damit ideal als Übergangslösung. Im Gegensatz zur E Lösung.
Nur könnten wir gar nicht so viel Biosprit produzieren, wie wir bräuchten, ganz abgesehen von Strom, den wir zu Produktion verbrauchen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Tommy
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warum nur? hat geschrieben: Mo 14. Nov 2022, 11:05
@ Elgeba
Wer bis heute nicht begriffen hat, bzw. nicht begreifen will, dass "Wasserstoff- Autos" auch nur elektrisch betriebene Fahrzeuge sind, dem ist nicht zu helfen.
Wasserstoff ist, wie die ach so tollen E-Fuels , allein von der augenblicklichen Erzeugung, energetisch ein Fass ohne Boden, der Wirkungsgrad von Erzeugung bis zum Zapfhahn liegt laut Prof. Lesch bei 15%. ( gibt es ein Video der Sendung Terra X in der Mediathek des ZDF)
Zur Erläuterung: Wasserstoff wird in den "Wasserstoff-Autos ja nicht verbrannt, sondern in Brennstoffzellen verstromt. E-Fuels werden einfach nur verbrannt...
Als ich erstmal im Jahr 2002 von Brennstofzelle gehört hatte, war ich von der Idee begeistert und witterte schon die "Chance", also kaufte ich Aktien von Ballard Power.
Heute nach 20 Jahre macht die Firma immer noch verluste, Jahr für Jahr.
Nachdem Daimler Benz aus der Gemeinschaftsprojekt ausgestiegen ist, habe ich meine Aktien mit verlust verkauft.
Ich persönlich bin mir ziemlich sicher (zu 80%), dass die Automobile Zukunft batterieelektrisch sein wird. Reichweiten von 200-300 km sind schon heute kein Problem mehr. Wären sie auch nicht für Wohnmobile.
Brennstoffzellen haben aus meiner Sicht trotzdem Potenzial. Nämlich als "Reichweitenverlängerer" in Premium Pkw's bzw. Premium Wohnmobilen. Die sorgen dann für weitere 500 km. Wer also dann unbedingt 700 km am Stück ohne Pause fahren möchte, bezahlt halt etwas mehr für den "Reichweitenverlängerer" Brennstoffzelle.
Guten Tag,
nicht falsch verstehen, ich bin nicht gegen Elektroautos und schon gar nicht gegen die elektrifizierung Allgemein.
Mir ist nur nicht klar wo der Strom herkommen soll.
Ich habe nicht studiert und arbeite nicht in der Stromwirtschaft. Aus diesem Grund fehlt mir das Verständnis für die gigantischen benötigten Strommengen. Vielleicht kann es mir hier jemand erklären.
In 5 Monaten schalten wir unsere restlichen AKW ab, 2028 unsere Kohlekraftwerke. Öl und Gas wollen wir auf absehbare Zeit auch nicht mehr zur Verstromung verwenden. Bleibt immerhin der grüne Strom.
Dann rechnen und überlegen wir mal:
Wir gehen mal davon aus dass bis 2030 10 Millionen Autos elektrisch fahren und auch einige Lkw. Das Ziel der generellen elektrifizierung ist 2060 erreicht. Wäre Stand heute immerhin in 40 Jahren.
Rechenbeispiel: ( Wenn ich falsch liege bitte berichtigen!)
Ein Elektroauto braucht gemischt (Nacht, Kälte, Sommer etc.) 20 Kw/h je 100 Km.
Gerechnet mit 30 Millionen Fahrzeuge die unsere Regierung will.
Sind dann eben mal so 600 000 000 Kw/h. Jetzt sind diese 30 Millionen Fahrzeuge nur 100 Km bewegt. Gehen wir von 25 000 Km jährliche Fahrleistung (privat und geschäftlich Durchschnitt) müsste man diese 600 000 000 Kw/h x 250 nehmen. Wären dann läppische
150 000 000 000 Kw/h. Geht ja noch, wir haben ja genug PV in Deutschland. Nun haben wir ja auch 5 Millionen leichte und schwere Lkw in Deutschland. Diese brauchen zwischen 25 und 60 Kw/h je 100 Km. Rechnen wir nur mal im Mittel mit 40 Kw/h sind das 200 000 000 Kw/h. Gehen wir weiter von 50 000 Km jährliche Fahrleistung aus sind das 10 000 000 000 Kw/h.
Noch nicht eingerechnet sind 10 Millionen Rasenmäher, 2 Millionen Zweiräder vom Mofa bis zur Rennducati, 1,5 Millionen Landwirtschaftliche Fahrzeuge vom 15 PS Kramer bis zum 500 PS Mähdrescher. Weiterhin fehlen in der Berechnung Millionen von Baumaschinen von der Rüttelplatte bis zum Jumbobagger, Schiffe vom Freizeitboote bis Riesenfrachter und Kreutzfahrtschiffe sowie Flugzeuge aller Art. Habe ich was vergessen???
Und unsere Regierung rechnet damit dass wir diesen Winter Stromprobleme haben wegen ein paar Hunderttausend HEIZLÜFTER???
Und wir sprechen hier nur von Deutschland.
Welche Massen an Strom benötigen wir wenn die ganze Welt mitmacht?
Irgendwie bin ich glaube ich schon zu alt die Lösung unserer Umrüstung auf Elektro und die Herkunft von Unmengen Strom zu verstehen oder ich hab nen Gedankenfehler. Andererseits wenn genug Strom da ist, woher auch immer wird's schon funktionieren. Kommt Zeit kommt Strom.
Soweit meine Überlegungen.
Korrigiert mich da wo ich falsch liege.
Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
Grüße von Walter aus Selbu
Reisen mit C-Carver771L, mit Vollausstattung, 800 Ah LiFePO4-Batt.-Kap. 1040 Wp Solar
Willi, um Deine Liste noch zu verlängern, kannst Du noch den Strombedarf für die Wärmepumpen hinzufügen, die jetzt statt Gasheizungen präferiert werden.
Und ich verstehe Deine Bedenken, denn die Regierungen der letzten 20 Jahre haben das Problem einfach ignoriert. Aktuell habe ich zumindest den Eindruck, dass den verantwortlichen Politikern klar zu sein scheint, dass erneuerbare Energien massiv ausgebaut werden müssen, um den Strombedarf für E-Mobilität und Heizenergie (Wärmepumpen) zu decken. Ich hoffe, dass sie das auch schaffen.
Es gibt allerdings auch ein paar Punkte, die den Strombedarf reduzieren. Zum Beispiel muss man berücksichtigen, dass die Herstellung von Benzin und Diesel ebenfalls Strom erfordert, der dann bei E-Autos nicht mehr benötigt wird. Ich habe da keine belastbaren Zahlen gefunden, deshalb möchte ich auch keine nennen. Aber der Bedarf von Raffinerien an elektrischer Energie scheint nicht klein zu sein.
Wenn man nur elektrische E-PkW's betrachtet, haben wir eh' kein Problem mit der Energieerzeugung - siehe: Umweltministerium
Ja ganz wichtig die Bahn, sowie der ÖPNV, der ja besten noch ausgebaut werden soll. Am besten unsere ganzen regionalen Dieselzüge auch noch gegen E Bahnen ersetzen. Dazu die Taktung in ganz Deutschland erhöhen, damit die auch endlich mal pünktlich ankommen.
Sowie der Güterverkehr, der am besten noch von Straße auf die Schiene soll.
Es scheint auch unserem Verkehrsminister zu dräuen, dass unser Stromnetz in die Knie gehen könnte, wenn die Zahl der Elektroautos wie prognostiziert zunimmt. BR24
Allerdings ist es doch für ihn prima. Er kann die ausbleibende CO2-Reduzierung im Verkehrsbereich auf Harbeck schieben, weil der nicht liefert (bzw. wegen früheren der CSU-Netzpolitik nicht kann).
Wenn er so viel E-Autos wie geplant fahren lassen könnte wäre ein Tempolimit auch weiterhin unnötig - also brauchts keins
Gruß
Steffen
Die Ebene ist der Gipfel geografischer Niveaulosigkeit - schöne Grüße
Steffen im Hymer Exsis I 564 - 3,5t / 6,75x2,22x2,77m
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Grüße von Walter aus Selbu
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Ja ganz wichtig die Bahn, sowie der ÖPNV, der ja besten noch ausgebaut werden soll. Am besten unsere ganzen regionalen Dieselzüge auch noch gegen E Bahnen ersetzen. Dazu die Taktung in ganz Deutschland erhöhen, damit die auch endlich mal pünktlich ankommen.
Sowie der Güterverkehr, der am besten noch von Straße auf die Schiene soll.
Und wer soll die ganzen Züge und Busse fahren?Ist doch alles Blödsinn,wenn das entsprechende Personal an allen Ecken und Enden fehlt.Entweder sind unsre Politiker zu dumm oder zu verlogen um die Wahrheit zu erkennen oder erkennen zu wollen.Überall müssen Fahrpläne ausgedünnt werden,von wegen der "ÖPNV wird gestärkt",alles Humbug.
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender SP und Wackenverweigerer
Guten Morgen,
der Wandel zu Elektro ist prinzipiell gut und richtig. Ich habe gestern mal versucht aufzulisten was alles umgerüstet werden müsste und einige Forenmitglieder haben sogar geholfen die Liste zu vervollständigen.
Die Kernfrage aber bleibt: Woher kommt bzw. wie soll die riesige Strommenge, zusätzlich zum jetzigen Strombedarf, herkommen oder erzeugt werden???
Das sind heute unvorstellbare Strommengen die in der Zukunft zusätzlich, idealerweise grün, erzeugt werden müssen.
Das bischen Strom das durch die nichterzeugung von Kraftstoffe eingespart wird ist minimal. Denn Raffinerien werden wir noch lange brauchen für die Herstellung der Bio Chemischen Grundstoffe. Düngemittel, Pharmazie, Kunststoffe usw. wird weiterhin aus Erdöl produziert.
Also zurück zur Ausgangsfrage:
Wo kommt der viele Strom zu Elektrifizierung der Antriebe her???
So soll der Strom herkommen?
Wenn ich bei uns im Ort spazieren gehen oder sonst durc die Gegend fahre, fällt mir auf, das bestimmt 70-80 % der Dächer noch ohne PV Anlage sind.
Da gibt es ein riesiges Potenzial. Belastbare Zahlen habe ich leider nicht.
Hallo Jürgen,
prinzipiell hast Du recht. Wird aber ohne Milliardeninvestitionen ins Netz auch nicht gehen, da Du in unsere (Haushalts)stromnetze kaum was einspeisen kannst. Für Einspeise- und grosse Entnahmemengen sind die Deutschlandweit schlicht nicht ausgelegt.
da Du in unsere (Haushalts)stromnetze kaum was einspeisen kannst
Dezentrale Einspeisung und dezentraler Verbrauch passen schon in unserem Netz.
Wenn wir 50W übrig haben bei unsere Balkonsolar, dann geht das ins lokale Netz und der Nachbar, der kein Balkonsolar hat, der bekommt diesen Strom - sprich die Zuleitung für unsere Strasse muß 50W weniger zuleiten.
Was natürlich nicht klappt ist viel Strom von Nord nach Süd oder so zu bringen.