Nachdem uns der Klaus (k28) so interessante Tipp´s gegeben hatte,
haben wir heute Morgen das Navi gefüttert und uns eine Route gebastelt, die uns an einigen interessanten Punkten vorbei führte.
In Nordingrå erledigten wir zunächst in einem Waschhaus unsere Morgentoilette....
....und fuhren dann zu dem Dörfchen Mannaminne, in dem es ein kleines Museum gibt.
Hier wurde einfach alles zusammen getragen, was man irgendwo gefunden hat....
....und liebevoll wieder aufgebaut, um es den Besuchern zu zeigen.
Selbst eine kleine Dorfstr. mit einer Straßenbahnlinie zieht sich am Berghang entlang.
Unser nächstes Ziel war das kleine Fischerdörfchen Bönhamn, ganz im Osten der Inselgruppe der Höga Kusten.
Hier stehen noch überall im Dorf die Vorrichtungen, an denen man in früheren Zeiten die Stockfische an der Luft getrocknet hat.
Und schmucke Häuschen mit liebevoll gepflegten Gärten säumen die kleine Hauptstraße.
Eine kleine Bucht bildet ein natürliches Hafenbecken....
....und entlang des Ufers reihen sich die Fischerhäuser und Bootsanleger.
So manches Bootshaus ist auf originelle Art und Weise eingerichtet.
Auf der Fahrt zu dem nächsten Ziel kamen wir wieder an so manchem Schmuckstück aus vergangenen Zeiten vorbei, wie z. B. dieses 50 ccm Moped von Zündapp.
Oder aber auch die alten Nähmaschinen aus Uromas Zeiten.
Nach einer kurzen Fahrzeit waren wir dann an dem Wanderparkplatz vom Skuleskogen-Nationalpark angekommen und starteten auch so gleich, um den Skuleberget, den etwa 270 m hohen Berg direkt an der Küste, zu besteigen.
Doch dazu mussten wir zunächst erst einmal einen langen Weg durch den Skulewald zurücklegen....
...und über unzählbare Steine und Baumwurzeln klettern.
Oben angekommen, bot sich uns ein wunderbares Panorama über die Küste dieser einzigartigen Landschaft, die sich immer noch im jedem Jahr um 8 mm aus dem Erdreich erhebt. Dieses geschieht noch immer, weil sich das Erdreich, nach dem Abschmelzen der Eiszeitgletscher, nun langsam wieder dekomprimieren kann.
Der Weg zurück zu unserem Womo war dann mindestens noch einmal so anstrengend, wie der Aufstieg auch und unsere gute Sunny, die die Kletterei bravourös durchgehalten hat, liegt nun schon seitdem wir zurück sind unter unserem Tisch und schläft tief und fest.
Und wir selbst sind auch nicht mehr die Frischesten und verabschieden uns für heute. Morgen starten wir in Richtung Strömsund, welches ca. 200 km nordwestlich liegt und der Startort für den Vildmarksvägen ist. Wir lassen dann wieder von uns lesen
