AndiEh hat geschrieben: ↑Sa 2. Apr 2022, 10:11
Hat jemand mal Lust so eine Installation zu beschreiben
Die Frage ist, ob <10 kwh oder >=10kwh, das sind steuerrechliche Unterschiede.
Bevor du installierst, muss du bei deinen Stadtwerken einen Antrag stellen, entsprechend deiner Leistung.
Du solltest auch überprüfen lassen, ob dein Elektrozählerschrank von den Stadtwerken noch zugelassen wird.
"Die Abmessungen eines Zählerschranks sind gesetzlich genau festgelegt. Nach DIN VDE 4101:2015-09 muss der Schrank für den zukunftsfähigen Einsatz von intelligenten Messsystemen ausgestattet sein. Das ist wichtig, um das Gelingen der Energiewende sicherzustellen. In der Praxis bedeutet das, dass der obere Anschlussraum eine Höhe von 300 mm haben muss (DIN 43870). Zählerschränke sind in einer Größe von 1100 mm und 1400 mm erhältlich. Geräte mit den Abmessungen 950 mm und 1250 mm sind nach heutigen Regelungen nicht mehr zugelassen."
War ein Thema bei der Abnahme der PV Anlage bei uns.
Siehe auch
Ratgeber Zählerschrank.
Wenn du dann die Platten installierst hast, kommt der elektrische Teil. Wechselrichter / Speicher / Manager ff.
Bei uns bestehen die Stadtwerke auf einen Einbau durch einen Elektrobetrieb.
Parallel kommt die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur / Marktstammdatenregister.
Zum Schluss kommen die Stadtwerke, bauen den Zweiwegezähler ein und prüfen alles durch.
Dann erst kommt die Freischaltung.
Jetzt kommt der für die Amortisation relevante steuerrechtliche Teil. Dazu hatte ich weiter oben etwas geschrieben.
P.S.: Die 20.000€ erscheinen mir in einem Beitrag weiter oben, zu hoch. Komplett gehe ich von 2.500€ bis 2.750€ pro KWP aus, inkl. passenden Li-Io-Speicher, excl. Vorsteuer / Umsatzsteuer [je nach Steuermodell bekommt man diese vom Finanzamt zurück].