"Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

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AndiEh
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"Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#1

Beitrag von AndiEh »

Ich habe ja lange überlegt, ob ich das Video von MaithinkX hier thematisieren soll.

Da aber gefühlt in jedem Thread, der irgendetwas mit Energie zu tun hat, eine Diskussion über umweltgerechtes Verhalten angefangen wird und das dann oft sehr (heftig) kontrovers wird,
habe ich mich doch mal entschlossen, dazu einen eigenen Thread aufzumachen.

Achtung!
Regeln: (da das wohl nicht ohne gewisse politische Diskussion funktioniert)

1. Video anschauen. (ist sehr kurzweilig 30min. )
2. Sachlich bleiben. (bei persönlichen Angriffen lösche ich den ganzen Beitrag)
2. Behauptungen bitte mit Link zur Quelle. (wir wollen ja alle was lernen)

Und jetzt viel Spaß beim Video schauen.
https://www.zdf.de/show/mai-think-x-die ... 7-100.html

Worum geht es: These: Da individuelle Verhaltensänderungen wenig bringen, muß ein politisches Umdenken statt finden, und das weltweit. Beispiel: Einen SUV abschaffen bringt wenig, eine weltweiter komplette Umstellung auf erneuerbare Energien, was nur politisch umsetzbar ist, aber viel.

Gruß
Andi
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mapet89
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#2

Beitrag von mapet89 »

Hallo Andi,
da hast Du ein gutes Thema gewählt. Natürlich hat die Politik die Regeln oder Leitplanken für die Gesellschaft zu setzen.
Und manchmal ist uns das gesetzte Korsett zu eng und oftmals kommen wir gut damit zu recht.
Aber was in den nächsten Jahren auf uns alle zukommt, wird uns einiges abverlangen. Wir werden Alle fossile Energien einsparen müssen. Und es hat nichts damit zu tun, ob der Einzelne es bezahlen oder nicht. Spritfressende Autos werden wir bald nicht mehr kaufen können.
Um mich nicht miss zu verstehen, ich habe keine Angst vor der Zukunft, aber unser Verhalten wird sich ändern.
Und so werde ich meinen Touareg nicht Hals über Kopf verkaufen, aber bis zu Ende fahren und durch einen Kleineren ersetzen.
Ich denke, wir werden dies im Forum noch diskutieren. Freue mich drauf.

Beste Grüße
Peter
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Elgeba
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#3

Beitrag von Elgeba »

Ich denke da ähnlich und werde meinen ML 320 bestimmt nicht verkaufen,zumindest nicht in absehbarer Zeit.


Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender SP und Wackenverweigerer
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Nikolena
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#4

Beitrag von Nikolena »

Mein Kasten braucht mit 10 Liter mehr als mein 2 Liter Diesel-SUV.

Ich weiß gar nicht was das SUVklischee immer soll. Es geht um den absoluten Treibstoffverbrauch im Monat oder Jahr. Ganz egal womit.
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

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M846
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#5

Beitrag von M846 »

Was ein Glück das wir keinen SUV haben und auch nicht haben wollen.
Treibstoffverbrauch egal womit ist so eine Sache.
Mein Kombi Diesel braucht 6L.
Da kommst du mit deinem SUV nicht so weit mit.

Wenn man das bei allen zu großen Großstadt-Geländewagen nachgucken würde, wäre viel Spritersparnis drin.

Und Sprit sparen, heißt Klima schonen.
Viel Spaß mit Signaturwissen.
Anon6
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#6

Beitrag von Anon6 »

Ein Thema was Emotionen hervorruft? Aus meiner Sicht ist die Zeit der SUV im Großstadtdschungel abgelaufen. Ich will keine Klischees bemühen, aber was wollen die Besitzer bestimmer überdemosierter SUV im Alltag tagtäglich eigentlich beweisen? Ich verstehe es nicht. Aber das trifft auch für etliche Fahrzeuge der s.g. Oberklasse zu.

Ist es nicht an der Zeit Ressourcen zu schonen? Jetzt kommt wahrscheinlich das Argument, was ist mit unseren Wohnmobilen? Uns wird die Zeitenwende nach und nach einholen. Das wird spannend!
Nikolena hat geschrieben: So 20. Mär 2022, 22:58
Ich weiß gar nicht was das SUVklischee immer soll. Es geht um den absoluten Treibstoffverbrauch im Monat oder Jahr. Ganz egal womit.
Egal wie du vergleichst, bei gleichen Kilometern sieht ein SUV immer schlechter aus.

Tschau
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AndiEh
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#7

Beitrag von AndiEh »

Nicht am SUV festbeissen….es könnte auch die Flugzeugreise sein….

Schaut das Video!
Das ist die Diskussionsgrundlage.

Gruß
Andi
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WoMoFahrer
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#8

Beitrag von WoMoFahrer »

Wir haben vor ca. 8 Jahren aufgehört mit dem Flugzeug zu vereisen, denn egal wohin wir geflogen sind und in welchen Hotels wir waren, im Prinzip waren alle gleich, egal in welchem Land wir gewesen sind. Da war es vollkommen egal welche Ausflüge wir gebucht hatten, wir hatten uns von den Ausflügen mit großen Namen viel versprochen und wurden fast immer enttäuscht. Außer von von der einwöchigen Nilkreuzfahrt, dafür war die zweite Woche in Hurghada eine Katastrophe. Danach hatten wir uns dann in 2015 unser Wohnmobil zugelegt und sind damit bis jetzt sehr zufrieden. Natürlich wurden wir auch wegen Corona ausgebremst und unsere Km-Leistung pro Jahr hat sich halbiert. Mit unserem SUV sind wir seit einem Jahr, seitdem wir unseren E-Up haben nur noch 5.000 Km gefahren, 3.000 Km davon ist unsere eine Tochter gefahren, weil sie ab und an einen Zweitwagen gebraucht haben, den sie nicht hatten. Das Fahrzeug hat aber nur einen 1,6 Ltr Turbodiesel mit 130 Ps, das langt auf dem Land aber vollkommen aus. Wir hatten ihn gekauft, weil man in den so einfach ein- und aussteigen kann, wir sind ja nicht mehr die Jüngsten. Der größte Nachteil ist aber sein großer Wendekreis, deshalb soll er durch einen ID.3 ersetzt werden, den wir im Nov 2021 bestellt haben. Ob wir den aber noch geliefert bekommen wage ich aber so langsam zu bezweifeln. Das Kabelbaumproblem lässt grüßen. Dieses Jahr haben wir mit dem WoMo noch nichts geplant, weil meine Frau erhebliche gesundheitliche Probleme hat. Die Hoffnung haben wir aber noch nicht aufgegeben. Wir haben uns ganz bewusst für Elektrofahrzeuge entschieden. Es ist schon ein Unterschied ob ich mit 12 Kw/100 Km unterwegs bin, oder 70 Kw/100 Km wie beim Diesel wovon 70% nur Abwärme sind. Ich bin mir sicher, dass wir keine Klimaerwärmung hätten, wenn wir diese Abwärme vermeiden könnten. Da wären die 7.000 Km pro Jahr mit dem WoMo verkraftbar.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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______________________________________________
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sahra85
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#9

Beitrag von sahra85 »

Hallo,
man braucht immer ein Feindbild. Heute SUV, morgen Schiffe, übermorgen Wohnmobile.

Gruß Rolf
redrider
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#10

Beitrag von redrider »

Man sollte doch auch ein wenig unterscheiden.
Was versteht man denn unter einem SUV? Da gibt es solche und solche.
Ein Dodge RAM ist sicherlich ein anderes Kaliber als mein BMW X1.
Ich habe viele Jahre einen tiefergelegten 5er BMW gefahren, der auf Autogas umgerüstet war. Von dem Fahrzeug habe ich mich letztes Jahr hauptsächlich getrennt, weil es schon peinlich aussah, wenn ich dort ausgestiegen bin ( Knie kaputt, rechte Hüfte kaputt ).
Bin dann auf einen BMW X1 Diesel umgestiegen. Mit dem verbrauche ich so um die 6,5 Liter Diesel. Wenn ich den ruhig auf EcoPro fahre, reduziert sich der Durchschnittsverbrauch auf gut unter 6 Liter. Das Ein-und Aussteigen funktioniert jetzt wieder recht gut
Wo ist also das Problem bei einem " SUV ".

Grüße aus Köln
Gernot
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ivalo
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#11

Beitrag von ivalo »

Guten Morgen

SUV sind ein populistischer Nebenschauplatz.
Ich habe den Benzin SUV nach 18 Jahren gegen einen Diesel getauscht und damit den Treibstoffverbrauch halbiert.

:Ironie:

Wenn ich ganz auf einen SUV verzichten soll, könnte ich ihn gegen einen Bentley V8 Flying Spur 4.0 mit Allradantrieb tauschen.
https://www.carforyou.ch/de/auto/saloon ... 40-2638023
Leider verbraucht dieser mehr Benzin als der Diesel SUV mit etwa 7 Litern, nämlich deutlich >11 Liter.
Dafür würden sich die Enkel über die Bildschirme vor den hinteren Sitzen freuen.
Ein Bentley der einen Anhänger zieht, ist nicht standesgemäss. Dafür sieht er wie gefordert nicht wie ein SUV aus.
Aus Altersgründen könnte ich noch auf das Reimo verzichten. Sein Dieselverbrauch liegt bei rund 12 Litern.
Ende Ironie.

Viel wirksamer war der Ersatz der Ölheizung durch eine Wärmepumpe.
Dadurch fallen die Abgase von jährlich zwischen 3'000 bis 4'000 Liter Heizöl weg.

Gruss Urs
Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden. Alte Adler fliegen langsam, aber sie sehen mehr.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" alte Indianerweisheit
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Nikolena
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#12

Beitrag von Nikolena »

AufTour hat geschrieben: So 20. Mär 2022, 23:19
Ich will keine Klischees bemühen, aber was wollen die Besitzer bestimmer überdemosierter SUV im Alltag tagtäglich eigentlich beweisen? Ich verstehe es nicht.
Beweisen? Großstadtdschungel? Also doch Klischeebemühung.
Mein XC90 ist auch Nutzfahrzeug zum Transport von Arbeitsmaterial und leichtem Baustellenverkehr. Hinzu kommt der deutlich bequemere Ein- und Ausstieg, sowie die bessere Übersicht auf vormals 50 Tkm, seit dem Kawa noch 25 Tkm .
Meine Kinder wurden damit noch nie zur Schule gefahren.
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Anon6
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#13

Beitrag von Anon6 »

Nikolena hat geschrieben: Mo 21. Mär 2022, 07:52
Beweisen? Großstadtdschungel? Also doch Klischeebemühung.
Die Masse der SUV zählt durchaus zur Kompakt- oder Mittelklasse. Längst nicht jedes von ihnen ist ein wuchtiger Porsche Cayenne, Audi Q8 oder BMW X6. Die meinte ich als ich von bestimmen überdemosierten SUV schrieb. Und ja, es gibt SUV Fahrer die trotz Alternativen auch praktische Gründe haben, so einen Wagen zu kaufen.

So, jetzt bin ich raus um mich nicht am SUV festzubeißen wie Andi geschrieben hat.

Tschau
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Austragler
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#14

Beitrag von Austragler »

Ich habe zwar keinen SUV, sondern ein kleines Allradauto das aber als Geländewagen anerkannt ist: Einen Suzuki Jimny. Er ist klein, leicht und leistet 86 PS aus gut 1300 ccm.Er hat bis auf das ABS keinerlei elektronische Helferlein, der Allradantrieb ist per Knopfdruck zuschaltbar, darf jedoch nur bei schlüpfrigem Untergrund zugeschaltet werden weil es kein Differential gibt das unterschiedliche Drehzahlen zwischen Vorder-und Hinterachse ausgleichen kann. Vergisst man den Allradantrieb auf festem Untergrund abzuschalten treten im Antriebsstrang starke Spannungen auf und man kann pötzlich nicht mehr um Kurven fahren, es kann auch was dabei kaputt gehen. Er hat sogar eine zuschaltbare Geländeübersetzung mit der man sehr langsam fahren kann. Fußgängertempo im ersten Gang ist problemlos möglich.
Er ist beinhart gefedert, nennenswerter Fahrkomfort ist nicht vorhanden, die Straßenlage ist wegen des kurzen Radstandes und der Starrachsen vorn und hinten eher von gestern, es ist aber alles da was das Fahren einigermaßen angenehm macht; Klimaanlage, Servolenkung, Sitzheizung, elektrische Fensterheber.
Er ist praktisch, geht ganz gut, ist zuverlässig seit nunmehr 15 Jahren.
Nachteil: Er säuft wie ein Loch. Der Spritmonitor weist seit Beginn der Aufzeichnungen einen Durchschnittsverbrauch von exakt 9,43 Liter Benzin auf 100 Kilometer aus, im Sommer sind 9 Liter möglich, im Winter gehts nahe an die 11 Liter. Natürlich wird das Wägelchen fast ausschließlich im Kurzstreckenverkehr bewegt, unter 8 Liter geht aber auch auf längeren Strecken nichts. Obwohl ich hohe Drehzahlen grundsätzlich vermeide.
Moderne SUV mit Leistungen bis 200 PS saufen weniger, glaube ich. Über die regt sich die Menschheit auf, über einen Jimny regt sich niemand auf. *THUMBS UP*
Gruß aus Oberbayern
Franz
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M846
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#15

Beitrag von M846 »

Nikolena hat geschrieben: Mo 21. Mär 2022, 07:52
Mein XC90 ist auch Nutzfahrzeug zum Transport von Arbeitsmaterial und leichtem Baustellenverkehr.
Dafür könnte man auch einen Kombi nehmen.
Besser einsteigen, dafür aber mehr verbrauchen, 1 1/2 Parkplätze blockieren, ein höheres Verletzungsrisiko der Unfallgegner usw.
Die Dinger gehören hier nicht hin.

Und ich darf das sagen weil ich für 6 Monate auch so eine Karre hatte. Die schlimmste Entscheidung.

Es gibt auch "normale" Fahrzeuge die höher gelegt sind und sich besser zum einsteigen eigenen.
Audi Allroad
VW Alltrack
Volvo Cross Country
Ford Active
usw.

Aber ich denke weil die nicht so wuchtig sind, will die fast keiner mehr haben.
Viel Spaß mit Signaturwissen.
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jagstcamp-widdern
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#16

Beitrag von jagstcamp-widdern »

ein suv hatten wir noch nie - wir finden die dinger einfach eine beleidigung für die augen... :oops:
stattdeszen grosze dieselkombis (v70) und/oder vans (viano).

den kombi haben wir vor 3 jahren "downgesized"auf einen cliokombi mit 75 ps dieselchen.
das ding braucht nie mehr als 5 l und erfüllt (fast) alle transportansprüche, jährliche fahrleistung ca. 20 tkm, meine holde arbeitet (noch) "ambulant" :!:

mein viano v6 cdi (das war mein letzter firmenwagen) braucht zwischen 9 + 11l, läuft im jahr noch ca. 6 tkm, entweder voll mit menschen oder voll mit irgendwelchem geraffel, häufig ist noch der 2,5t anhänger dran.
meinen 1-tägigen wöchentlichen arbeitseinsatz erreiche ich im sommerhalbjahr mit dem mopped (4l super) oder dem e30-cabrio (8l super), im winter mit der bahn.

der daily lief bisher zwischen 6 und 10tkm/a mit 10 bis 11l - ausschlieszlich für reisen, mitte mai getz nach sicilia. *2THUMBS UP*

clio + viano + mopped sind durchgehend angemeldet, das cabrio hat saisonkennzeichen, den daily melde ich nach bedarf an + ab.

ich habe als privatmensch noch nie ein neues auto gekauft und werde das auch zukünftig nicht tun, jedes auto läuft mehr als 200 tkm, das ist nachhaltig, ein e-auto ist das nach meiner ansicht NICHT :!:

das haus ist seit 20 jahren komplett gedämmt, aber die fenster sind nur doppeltverglast, wir heizen mit scheitholz und ölkeszel.
fotovoltaik läuft seit 20 jahren, solarthermie seit 10.
die investitionen in den kommenden 5 jahren werden sein: fenstertauch doppeltverglast gegen 3-fach. bohrung im garten und bau einer erdwärmepumpe.
in 5 bis 10 jahren tausch des ölkeszels gegen pelletkeszel oder eine technologie, die es grade noch nicht gibt.

edit: der gröszte teil meiner altersvorsorge besteht aus direkten anteilen an einem windpark (seit 10 jahren) und an 2 groszen fotovoltaikanlagen (seit 5 jahren), die e-autofahrer dürfen gern meinen grünen strom kaufen. 8-)
So weit, so gut!

Hartmut vom Jagstcamp, DEM Reisemobiltreff im unteren Jagsttal :!:
https://www.jagstcamp-widdern.de

Theoretisch können viele Menschen schwimmen weil sie hohl sind.
Praktisch gehen diese aber unter weil sie nicht ganz dicht sind! 8-)
M846
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#17

Beitrag von M846 »

jagstcamp-widdern hat geschrieben: Mo 21. Mär 2022, 09:32
fenstertauch doppeltverglast gegen 3-fach.
Aufpassen das die restliche Isolierung vom Haus dazu passt.
Sonst bekommt ihr Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel im Haus.
Viel Spaß mit Signaturwissen.
mapet89
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#18

Beitrag von mapet89 »

Ich habe mir die oben aufgeführten Beiträge genau durchgelesen. Ich habe mich nicht getäuscht. Das Thema hat Potenzial.

Jeder sollte das Auto fahren, dass Ihm lieb und teuer ist. Die Kosten dazu muss jeder selber vertreten. Deshalb ist die CO2 Bepreisung so wichtig. So kann jeder selber entscheiden, wieviel Geld er für Treibstoff ausgibt. Das wird erst anders, wenn die Regierung die Regeln ändert und die so lieben PS regelmentiert. (So im Filmbeitrag) Dies meine ich auch mit Verhaltenänderung.

Ich finde, Jagstcamp-widdern ist auf dem richtigen Weg. Seine Investition sind aus meiner Sicht zukunftgerichtet, Alles was man selbst erzeugt oder nicht verbraucht, muss nicht mit fossiler Energie erzeugt werden.

Ich bin der Meinung, das Thema muss man weiter denken. Verkehr, Haus, Wärme, Landwirtschaft und persönlicher Lebensstil. Freunde, da kommt noch was auf uns zu.
Ach ja, ich bin Rentner und freue mich trotzdem auf die Zukunft.

Beste Grüsse
Peter
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#19

Beitrag von Anon22 »

M846 hat geschrieben: Mo 21. Mär 2022, 09:25

Dafür könnte man auch einen Kombi nehmen.
Sind nicht die meisten "SUV" auf irgendeiner Kombi Basis aufgebaut?

Volvo
P2x-Plattform.

Wird u.a. der Volvo S 70 Kombi drauf gebaut.

Mercedes C - Klasse - SUV GLK. usw. Vermutlich der Golf als Tiguan.
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Re: "Im SUV zur Lösung der Klimakrise"

#20

Beitrag von Anon26 »

Frank1965 hat geschrieben: Mo 21. Mär 2022, 14:28
Sind nicht die meisten "SUV" auf irgendeiner Kombi Basis aufgebaut?
Nicht die echten grossen Allradler - Touareg, Cayenne und Q7/8 haben eine eigene gemeinsame Platform und Entwicklung - nichts vom Kombi.

Beste Gruesse Bernd
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