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von Zausels_Kerl
Mo 17. Feb 2025, 09:58
Forum: Technik
Thema: Digitales Spiegelersatzsystem
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Re: Digitales Spiegelersatzsystem

Weitreisender hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 23:34
Nikolena hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 06:25
Das ist kein Unfug, aber es bedarf eben der Gewöhnung und dann überwiegen die Vorteile erheblich. Neben der reinen Rück-Ansicht werden auch noch Zusatzinformationen z.B. anhand von Orientierungslinien eingeblendet. Die Fahrer, die es haben, wollen es i.d.R. nicht mehr missen.
Ich will mich, so glaube ich , gar nicht erst daran gewöhnen, denn das, was ich heute in meinem Neufahrzeug im Monitor sehe, sehe ich im Spiegel 3 x besser und vor allem unverzerrt. Dieses furchtbare 360º Bild will ich gar nicht sehen, denn es ist zudem nur mit den angezeigten Linien zu interpretieren.

Wie gesagt, wer es mag oder meint es zu brauchen - bitteschön, für mich ist es rausgeschmissenes Geld und überflüssig. Ich fahre mit Spiegeln 5 x besser als jedes elektronische Bildgebungssystem, OK piepen kann ich nicht so schön :-P Wie ich schon weiter oben sagte, ich parke noch da ein, wo mein Auto gar nicht mehr daran denken würden, dass das noch gehen würde und schneller bin ich "analog" oder "old school mäßig" sowieso, das sagt doch eigentlich genug über die "depperten Hilfsmittel" *YAHOO* *YAHOO*
Deshalb würde ich mich fast dazu hinreissen lassen, zu behaupten, das diejenigen die meinen, sowas zu brauchen um noch vernünftig Fahren zu können, eher einmal über die eigenen, verbliebenen Fahrfähigkeiten nachzudenken :-O :-O

Gruß
Ich stelle mal eine Gegenbehauptung auf: Du bist nich nie mit einem 10x2,45m Fahrzeug unterwegs gewesen. Die elektronischen Hilfsmittel (Mirrorcam) optimieren die Lücke zwischen "Passt" und "Wird schon passen".

Beispiel 1:
Autobahn, Baustelle, verengte Spuren und der überhektische Sprinter meint, seine 2,40m (inkl Spiegel) noch durchzwängen zu müssen. Da wird es verdammt eng an der rechten Seite und der Rampenspiegel ist nicht optimal. Da zeigt der Monitor ein deutlich verlässlicheres Bild der Position an der rechten Linie.

Beispiel 2:
Auf dem dunklen Stellplatz rückwärts in die Parkposition. Auf dem Spiegel gibt es keinen Restlichtverstärker! Zudem haben die Mirrorcams noch eine Zusatzbeleuchtung, die den seitlichen Bereich beim Rückwärtsfahren ausleuchten.

Beispiel 3:
Regen! Die Sichtachse zum rechten Rückspiegel wird vom Scheibenwischer nicht erfasst! Also fährt man mit der rechten Flanke im "Trüben" während die Kamera ein gestochen scharfes Bild zeigt.


Klar geht es auch ohne aber sicherer geht es eben, wenn man nicht "ahnt" das es passt, sondern wenn man es sieht!

vG
Martin
von Zausels_Kerl
So 16. Feb 2025, 23:14
Forum: Technik
Thema: Digitales Spiegelersatzsystem
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Re: Digitales Spiegelersatzsystem

kai_et_sabine hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 20:04
Hat er doch geschrieben, das hat was mit TÜV zu tun. Oder haben wir da was falsch verstanden?

gruss kai & sabine
Auch! Vorrangig ist mal, dass ich den Wagen ohne die Hornissenspiegel nicht leiden mag.

Die Spiegel haben keine E-Kennung. entsprechend müsste für eine Eintragung ein Gutachten zur Verfügung stehen, was vor 2 Jahren nicht zur Verfügung stand und praktisch ein recht teures Einzelgutachten erfordert hätte. Inzwischen stehen Mustergutachten zur Verfügung (angeblich!)

Da diese "elektronischen Sichthilfen" aber zusätzlich montiert sind, ist keine Eintragung erforderlich (Auskunft TüvNord und Dekra).

vG
Martin
von Zausels_Kerl
So 16. Feb 2025, 11:30
Forum: Technik
Thema: Digitales Spiegelersatzsystem
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Re: Digitales Spiegelersatzsystem

Hier ein paar Fotos zum System. Ich habe die Ksmeras direkt hinter dem Fuß der Spiegelbefestigungen verbaut.
von Zausels_Kerl
So 16. Feb 2025, 11:23
Forum: Technik
Thema: Digitales Spiegelersatzsystem
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Re: Digitales Spiegelersatzsystem

hwhenke hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 10:35
Ein digitales Spiegelsystem wäre nur sinnvoll, wenn wie beim Sprinter ein Blick von oben dargestellt ist.
LG Horst
Veto: Das ist zwar eine nette "Spielerei", widerspricht aber komplett den im Hirn verankerten Perspektiven. Die Reaktionsgeschwindigkeit wird durch diese Perspektive massiv gestört, da das Bild erst im Hirn "umgesetzt" werden muss. Für das Rangieren ist es gut, für das Fahren im Verkehr sehr unangenehm...

Ach ja, wir haben Birdview! Man muss es selber mal probiert haben um einen realen Eindruck zu gewinnen. In der Vorstellung ist vieles gut, was sich in der Praxis dann anders darstellt!

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Sa 15. Feb 2025, 12:01
Forum: Technik
Thema: Digitales Spiegelersatzsystem
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Re: Digitales Spiegelersatzsystem

Ich habe nunmehr seit 2,5 Jahren das Mirrorcam-System verbaut und würde es nicht mehr hergeben wollen.

Seinerzeit direkt aus China vom Hersteller Importiert. Kosten waren ca 750€ für das System und ca 500€ Fracht/Zoll/Gebühren, so dass die Gesamtkosten auf ca 1.250€ beliefen.
Der Hersteller war sehr kooperativ und hat uns (wir haben das mit 2 Eignern zusammen gemacht) und hat uns sehr schnell und unkompliziert noch Funktionen nachprogrammiert (Zoom/Rückfahrkameraadaption).

Um keine Probleme mit dem Tüv oder der Rennleitung zu haben, wurde das System zusätzlich zu den "normalen Spiegeln" installiert. Ich mag die Fahrzeugoptik aber ohne die Hornissenspiegel auch nicht leiden, deswegen gab es sowieso keine Alternative.

Im täglichen Fahrbetrieb sind die Mirrorcams deutlich hilfreicher, da sie das Blickfeld enorm weiter darstellen als die klassischen Spiegel. Es gibt praktisch keinen "toten Winkel" mehr.
Bei Regen und Dunkrlheit zeigen sie ihre wahren Stärken. Wo es auf dem normalen Spiegel bereits zu dunkel ist um etwas zu erkennen, hat man auf dr Mirrorcam noch eine sehr gute Darstellung. Gerade beim Rangieren in der Dämmerung/Dunkelheit ist das enorm vorteilhaft.

Bei unserer Konstellation (Concorde Charisma 9,65m auf 12t MAN) ist die Sichtachse zu den Rückdpiegeln im Bereich, der nicht von den Scheibenwischern erreicht wird. Auch da ist das Mirrorcamsystem ein riesiger Vorteil.

Es gibt aber auch Nachteile! Die Bildwiederholfrequenz ist gut aber eben nicht perfekt. Das Gehirn muss sich erst dran gewöhnen. Es "ruckelt" zwar nicht aber dennoch braucht es eine Weile um Abstände (Überholende Fahrzeuge von hinten) einschätzen zu können.

Ebenso glaubt man nicht, wie lange es braucht, um den Blick nicht wie gewohnt auf die Spiegel, sondern auf die Monitore zu richten. Reflexartig schaut man auf die Spiegel, obwohl das Bild der Monitore bessere und schneller Informatilnen liefert. Wir sind 3/4 des Jahres im Mobil unterwegs und ich fahre bis zu 50.000km im Jahr. Trotzdem hat es ca 1/2Jahr gedauert, bis ich wirklich die Mirrorcamps priorisiert und nicht mehr automatisch auf die Spiegel geschaut habe.

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Di 11. Feb 2025, 10:34
Forum: Strom-Akkutechnik-Solar
Thema: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.
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Re: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.

Südschwede hat geschrieben: Di 11. Feb 2025, 08:32
Dann kannst du bestimmt auch verraten, wo dein +12V 5A D+ Signal jetzt her kommt, denn genau danach muß man im Fehlerfall ja suchen.
Bei mir kommt es via D+ Ausgang aus der 24V ZusatzLiMa und wird durch einen Shelly Dann zu einem D+ Signal in 12V und zusätzlich 24V umgesetzt. Das ist aber sehr speziell, da ich ein 24V System und aktuell 12V CBE System geschaltet habe. Das CBE System fliegt bei nächster Gelegenheit raus und macht dem CIS3 von Comworks Platz.

Bei den meisten Fahrzeugen mit CBE Verteilern wird das D+ als simuliertes D+ von der CBE ausgegeben. Generiert wird es da von der Einheit mit dem Trennrelais.

Manche EBU' generieren ein D+ aus der Spannungserkennung der Ladespannung der Fahrgestellbatterie. Weitere Fahrzeuge haben tatsächlich einen D+ Ausgang an der LiMa.

Bei den Herstellern der Aufbauten gibt es i.d.R. einheitliche Lösungen für die Fahrzeuge.

Hat man also das Problem, dass die D+ Steuerung im Aufbausystem gestört ist, so muss man für sein Fahrzeug die Herkunft des D+ Signals klären. Das ist einfach zu individuell um da eine generelle Info geben zu können.
von Zausels_Kerl
Mo 10. Feb 2025, 21:29
Forum: Strom-Akkutechnik-Solar
Thema: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.
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Re: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.

Südschwede hat geschrieben: Mo 10. Feb 2025, 10:12
Zausels_Kerl hat geschrieben: Mo 10. Feb 2025, 09:51
D+ wird von der LiMa generiert, ist ein schwachstromiges (5A) Signal, welches 12V (bei 24V Systemen eben 24V) liefert, sobald die Lichtmaschine dreht
Das ist schon seit fast 20 Jahren nicht mehr so. Das D+ Signal wird als Ground aktiv Signal vom Bodycomputer geliefert.
Zausels_Kerl hat geschrieben:
die Fahrgestellbatterie benötigt 40A um den Anlasstrom zurück zu erhalten
Dieser Punkt ist irrelivant, da nach wenigen Sekunden erledigt. (1sec x 300A = ca.8sec x 40A)
Oh, auch Kraftfahrzeugingenieur? 😎

D+ ist auch in den letzten 20 Jahren das Signal "Motor dreht". Bei "simulierten D+" wird das Signal via Steuergerät nach Taktung KW-Sensor (nicht immer, aber meistens) generiert. Das ändert aber nichts daran, dass das D+ als 12V/max 5A Signal zur Verfügung steht.
Das was du als "Motor läuft - Signal" mit Ground-Active meinst, ist nicht als D+ spezifiziert und liefert eben nicht die erforderlichen Parameter für D+, wird gelegentlich für die Aktivierung eines simulierten D+ Signals verwendet (z.B.CBE)

Hier in dem Thread geht es auch nicht um die Quelle von D+, sondern um den Effekt, den D+ in der Aufbauelektronik des Wohnmobils bewirkt! Dem üblichen Monilisten ist dabei auch relativ "Wurscht", ob D+ direkt aus der LiMa kommt oder via Interpretation von Hallgeber, Steuergerät oder kleinen grünen Männchen erzeugt wird.

Eine Umrechnung von Anlasserstrom, 150-500A, 3-10s gibt nix her. Relevant ist der SOC vor/nach Motorstart der Starterbatterie. Der ist nunmal bei durchschnittlich 25-28Ah, zzgl. dem Verbrauch, der während der Rekurparation verloren geht. Da das sehr Motorspezifisch ist, die Vereinfachung mit 40A um die Entladung zu kompensieren.


Letztendlich hast du in der Korrektur nicht ganz Unrecht, aber wird auch hier der Laie einfach überfordern. Hier reden aber nicht die Ingenieure, sondern die Mobilisten und da kommt es auch auf fachlich versierte Details eigentlich nicht an, sondern eben auf die beschriebenen Effekte.

In dem Punkt, dass ein gekapptes D+ Signal ggf sehr unwillkommende Auswirkungen und der aus der Fahrgestellbatterie entnommene Strom nicht größer als der via LiMa eingeführte Strom. sein soll, sind wir uns hoffentlich einig!

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Mo 10. Feb 2025, 09:51
Forum: Strom-Akkutechnik-Solar
Thema: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.
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Re: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.

Hoffentlich liest sich kein Laie diesen Thread durch und glaubt an die vermeintliche Kompetenz .... 🤔

Besonders die These, das D+ bei Dieselfahrzeugen und Benzinern unterschiedlich ist 😎. D+ wird von der LiMa generiert, ist ein schwachstromiges (5A) Signal, welches 12V (bei 24V Systemen eben 24V) liefert, sobald die Lichtmaschine dreht und damit den Motorlauf signalisiert. Das hat nix damit zu tun ob Diesel/Benziner/Kerosin oder Gasmotor!

Auch die Empfehlung D+ zu trennen, dürfte bei manchem zu Kopfschmerzen führen, wenn mit einmal die Trittstufe und/oder Satschüssel nicht mehr einfährt, die AES-Schaltung des Kühlschranks nicht mehr den 12V Betrieb aktiviert und nach dem Motorstart für sogenannte Vorzeltleuchte eingeschaltet bleibt.

Beim Booster gilt nicht ... größer, weiter, besser, sondern knallhart eine Limitierung durch die Leistungsfähigkeit der Lichtmaschine. Liefert die 90A, die Fahrgestellbatterie benötigt 40A um den Anlasstrom zurück zu erhalten, 20A um die Fahrzeugtechnik zu betreiben, dann bleiben nur 30A, die ein Booster abholen darf um die Strombilanz der Fahrgestellbatterie nicht negativ werden zu lassen.

Verbaut man nun einen Booster, der 80A KANN, dann würde man auch die Fahrgestellbatterie leer fahren, bzw. die LiMa völlig überfordern. Sackt die Spannung der Fahrgestellbatterie dabei ein, so sollte der Booster runterregeln. Die meisten Booster entwickeln dabei extreme Wärme!

Also bitte nicht den Booster am Bedarf dimensionieren, sondern daran, was man max bei einem B2B-Booster "abholen" kann ohne die Ladung der Fahrgestellbatterie zu gefährden.

Ca 60A sollte man dem Fahrgestell lassen. Eine Sicherheitsreserve würde ich auf jeden Fall berücksichtigen, man schaltet ja auch mal Sitzheizung/Spiegelheizung oder ähnliche Mehrverbraucher ein ...

vG
Martin
von Zausels_Kerl
So 12. Jan 2025, 10:36
Forum: Strom-Akkutechnik-Solar
Thema: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.
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Re: Welcher Ladebooster ist zu empfehlen und warum.

Wichtig: Ich habe ein 24V Fahrgestell und den Aufbau ebenfalls mit 24V LiFePo4!

Zunächst 2xVictron 24/24-30A eingebaut. Bereits beim ersten Testlauf über 30min ist der erste Booster abgeraucht und der 2. Booster so heiß geworden dass er deutlich gestunken hat.

Dann Ective 50A Booster. Der hat zunächst 42A Ladestrom gebracht, fiel aber nach wenigen Minuten immer auf unter 20A ab, reproduzierbar. Obwohl LiFePo4 auf 40%SOC und Lima mit 160A volle Leistung hatte.

Dann WCS als Master/Slave mit jeweils 30A. Die Dinger tun einwandfrei und zuverlässig ihren Dienst. Ladestrom konstant zwischen 56-58A und die Sicherheit, dass via integriertem Rapid die Fahrgestellbatterie geschützt und rückwärts geladen werden kann im Notfall.
von Zausels_Kerl
Fr 3. Jan 2025, 10:37
Forum: Stammtisch
Thema: Ausnahmsweise den kürzesten Weg...
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Re: Ausnahmsweise den kürzesten Weg...

Andere Länder, andere Sitten ...

In Spanien und Portugal zumindest ist das völlig normal, sofern man nicht Plätze aufsucht, die eher in die Kategorie "Deutsche Enklave" fallen.

Uns stört das weniger, auch da ortsübliche, solange die im Vorbrigehen nicht noch einen Schluck auf meiner Pulle nehmen...

Da greift auch ein wenig die spanische Gelassenheit.

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Mo 30. Dez 2024, 22:55
Forum: Multimedia und Internet
Thema: Starlink senkt die Preise..
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Re: Starlink senkt die Preise..

Sellabah hat geschrieben: Mo 30. Dez 2024, 19:37
Da habe da 2023 gestanden. Zwei Tage Little Texas, eine Nacht Fort Bravo. Mit meinem Magenta Business L Vertrag habe ich ganz normal gearbeitet und am Abend Glotze geguckt. Damals war glaub ich, gar noch Stream On.
Was man in Spanien ab und an machen muss, die automatische Netzsuche abschalten und manuell suchen.

LG
Sven
Ja, dann war das vor Nov. 2023! In 2024 (Febr/März) war zwar Telefonie möglich, aber Null Internet (Connect aber kein Data). Da hatten wir gerade das defekte Kabel am Starlink, deswegen ist mir das besonders aufgefallen) Zur Zeit, also in den letzten 3-4Tagen ging da garnix. Route66 hat Glasfaser und ein recht wackeliges WLAN. Auf dem Stellplatz habe ich noch für ein paar Nachbarn ein Gastnetz via Starlink zur Verfügung gestellt. Auch die anderen Mobilisten schauten etwas betreten auf das Mobilfunknetz ... Habe noch 2 Schweizer getroffen, die an ihren Antennen am Basteln waren .. Aber ebenfalls erfolglos.

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Mo 30. Dez 2024, 18:04
Forum: Multimedia und Internet
Thema: Starlink senkt die Preise..
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Re: Starlink senkt die Preise..

Cybersoft hat geschrieben: Mo 30. Dez 2024, 13:16
Tabernas (außer unten in der Schlucht) und Villaricos hat überall 5G. Das ist es was ich seit über einem Jahr predige, reines 4G macht keinen Sinn mehr.
🤔 Tabernas (Route66, Little Texas und Westernstadt) habe ich meine Zweifel. Mein Smartphone hat 5G, der Vertrag ebenfalls. Da war nix ...
Villaricos am Strand, kann sein, habe ich nicht nachgesehen. Aber ich bin in 4 Wochen wieder dort und teste ...
von Zausels_Kerl
Mo 30. Dez 2024, 10:43
Forum: Multimedia und Internet
Thema: Starlink senkt die Preise..
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Re: Starlink senkt die Preise..

Das Spanien eine spürbar bessere Ausleuchtung mit Mobilfunk hat als Deutschlsnd, kann ich bestätigen. Allerdings gibt es in Deutschlsnd viele Bereiche, wo die Versorgung mit Mobilfunk einfach auch schlecht, aber vorhanden ist. In Spanien haben wir viele Bereiche gefunden (nicht gesucht!), wo entweder volle Pulle oder eben garnichts via Mobilfunk zur Verfügung steht. Dabei auch Bereiche, die durchaus frequentiert werden. Ein Beispiel ist etwa La Peza, Bereich um Tabernas, Villaricos, auch in den Bergen westlich von Valencia oder westlich von Tarifa am Atlantik ist teilweise nicht mal das Einbuchen möglich. Östlich von Madrid in Richtung Valencia ist vielerorts Totentanz auf der Empfangsanzeige.

Wir haben übrigens eine 4g Aussenantenne, die am Fritzrouter den LTE Empfang unterstützt.

Wir bevorzugen Orte, fernab der typischen Hotspots und treffen dann eben sehr häufig auf Orte, die mit Mobilfunkversorgung eher mau sind. Interessant ist, dass man an diesen Orten recht häufig auf freistehende Mobile der Klasse Kastenwagen trifft, die zunehmend u d mehrheitlich ein Kabel aus dem Fenster hängen haben und daneben oder auf dem Dach die Dish von Starlink steht.

Da wir sehr :viel und auch lange Zeiten (aktuell 9 Monate in Spanien und Portugal) mit dem Dickschiff unterwegs sind und ich die Netzanbindung zur Berufsausübung mit Performanze brauche, haben wir uns für die duale Lösung entschieden. Das Bordsteuerungssystem (Smarthome via Shelly) und das Android-Rafio (Navi) laufen via LTE. Dafür reicht die Datenkapazität von ca 54GB monatlich (FUP!) gut aus. Alles andere, TV, Laptop(s), Smartphones/Tablets, Videokonferenzen, DÜ, Remotezugriffe, CIS, etc .. läuft via Starlink. In knappen Monaten ca 800GB und in fetten Monaten bis zu 1.200GB.

Dafür haben wir 2 Netze, zu denen die Geräte hart zugeordnet sind. Damit verhindern wir, das etwa Fernseher versehentlich auf dem LTE versorgten Netz laufen und uns das Volumen ruinieren. Will ich an der Bordtechnik (Tankstände, Geräte wie Heizung, Klimaanlage(n), Akkukapazitäten, Solaranlage(n), Beleuchtung, Wasserpumpe, Türverschluss, Treppe, etc) etwas fernbedienen, dann kann ich Remote via Teamviewer auf das Tablet des Bordmanagementsystems zugreifen.
Steht kein LTE zur Verfügung, dann holt dich der Fritzrouter den Internetzugang über die Sekundäradresse, die auf das Netz vom Starlink zugreift.
Für die Kopplung mit dem Firmennetz ist die Starlink-Adresse freigegeben (VPN Mesh). Diese Konstruktion ist BSI zertifiziert, was für meine Firma eklatant wichtig ist. Ich kann also ohne Zertifikatsverlust nicht mal eben von dieser Konfiguration abweichen. Die Endgeräte für den privaten Gebrauch arbeiten mit dem klassischen IP und die Endgeräte für die Firma sind brutal getrennt und arbeiten via IPSec über einen gesicherten Übertragungsweg. Da gibt es keine "Brücken". Das bedeutet, für die privaten Geräte kann ich notfalls auch andere Verbindungen benutzen, für den Job aber nicht. Das ist auch ein wesentlicher Grund, warum ich diese verlässliche Anbindung mit hoher Verfügbarkeit benötige und genau an dem Punkt sehe ich aktuell keine Alternative ... es sei denn, wir würden Einschränkubgen in der Qualität unserer Reisen hinnehmen und die Route nach dem Faktor Mobilfunkversorgung planen ...

vG
Martin
von Zausels_Kerl
So 29. Dez 2024, 16:10
Forum: Multimedia und Internet
Thema: Starlink senkt die Preise..
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Re: Starlink senkt die Preise..

SnowMax hat geschrieben: So 29. Dez 2024, 11:58

Für mich hat beides Vor und Nachteile und es kommt sicher auch auf die Nutzung an. Ich wäre eher zurückhaltend mit absoluten Aussagen wie FUP stehen 1800GB im Monat im Weg (wir haben in der Firma ein Modem, dass mit Regelung bei der Telekom ca. 1600GB im Monat überträgt) oder auch eigenes Nutzungsverhalten (stehen in der Wüste, 1800GB im Monat) zu nutzen um die Lösung anderer mit durchschnittlichem Nutzungsverhalten für schlecht zu erklären.
Nun ja, die FUP steht nicht unbedingt dem Datenvolumen direkt im Weg aber es wird dann eben sehr teuer. 940GB im Januar 2024, wegen einem defekten Kabel/Stecker des Starlink haben mich dann mal eben über 400€ gekostet. Da waren die seinerzeitigen 50€, heute 72€, eine Kleinigkeit dagegen. Alternative wäre eine lokale Simyo-Karte gewesen, die aber ähnlich teuer und den Nachteil hatte, dass mein Server bei geänderter Teilnehmerkennung den Zugriff nichtbohne weiteres zugelassen hätte.

Ich bin aber durchaus bei dir bei der Aussage, dass für bestimmte Anwendungen Mobilfunk und Starlink eben auch nicht vergleichbar sind. Auch weil man vielleicht keine schlecht versorgten Gebiete anfährt, ein eher niedrigeres Volumen benötigt, mit geringerer Anzahl Teilnehmer im Netz klarkommt, oder eben auch andere Gründe.

Wer Musk nicht unterstützen möchte, dem sei es zugestanden. Ich verwehre mich aber dagegen, wenn mir jemand alternativlos mitteilt, das Musk zu unterstützen (mit welcher Qualität auch immer) dann ein schlechtes Gewissen erzeugen soll.

vG
Martin
von Zausels_Kerl
So 29. Dez 2024, 11:36
Forum: Multimedia und Internet
Thema: Starlink senkt die Preise..
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Re: Starlink senkt die Preise..

Cybersoft hat geschrieben: Sa 28. Dez 2024, 06:11
Wenn Du unfähig bist eine funktionierende Alternative aufzubauen, dann ist das doch aus deiner Sicht okay.
Ich habe doch nur geschrieben das ich das nicht unterstützen will.

Ich bin in der glücklichen Lage, nicht, auf nur einen Anbieter, angewiesen zu sein. Von den technischen Unzulänglichkeiten der starlinkrouter will ich nicht anfangen, da ich selbst ja keinen hab, aber irgendwas muss ja dran sein dass da häufig ander Router vorgeschaltet werden.

Aber wie immer, das kann jeder selbst entscheiden
Ich bin schon fähig eine Alternative zu bauen aber ein Providernetz so zu gestalten, dass ich mitten in der Sierra Nevada noch eine Funkversorgung habe, bin ich dann doch nicht. Ausserdem fehlt mir die politische Reichweite um die FUP abzuschaffen ...

Das ist ja auch ganz toll, dass du auf verschiedene Anbieter zugreifen kannst ... Nur, wo kein Anbieter etwas anbietet (ein Netz) da nutzt es dir auch nix, wenn du zwischen verschiedenen nicht arbeitenden Anbietern wählen kannst.

Die technische Unzulänglichkeit von Starlink resultiert bei der Dish 1-3 lediglich in der lokalen Funkversorgung (WLAN) und der Tatsache, dass die Modems für 230V gebaut wurden. Bei der Verwendung von 12 oder 24 V ist Verbrauch im Mobil einfach deutlich ergonomischer. Das ist der Hauptgurung, warum Starlink bei Benutzung in Wohnmobilen sehr oft umgebaut werden um via 12 oder 24V betrieben werden zu können.

Es bringt auch nichts, Mobilfunknetze mit Starlink zu vergleichen, wenn die Anforderungen völlig unterschiedlich sind.
Lange Auslandsaufenthalte, Stellplätze in der Pampa, höhere Datenvolumen versus FUP ... Bei all diesen Punkten versagt Mobilfunk jämmerlich.
Ich brauche monatlich ca 800-1.200GB (Beruflich) und brauche eine Netzanbindung eben auch, wenn ich in Tumbuktu im Hinterland stehe ... Da kannst du mir noch so viel von verschiedenen Anbietern erzählen ... nimm es hin, die gibt es hier eben nicht! Aus dem Grund ist aktuell Starlink für mich ohne Alternative ...

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Fr 27. Dez 2024, 22:21
Forum: Multimedia und Internet
Thema: Starlink senkt die Preise..
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Re: Starlink senkt die Preise..

Cybersoft hat geschrieben: Fr 27. Dez 2024, 11:57
Für mich hat sich, seit der US - Wahl, wo die krankhafte Störung von Musk seine voll Entfaltung gezeigt hat, eine ganz andere Sichtweise ergeben. Ich will das nicht unterstützen!
Oh Mist ... Ich bereichere Musk? Dann werde ich mal flink zur Garage gehen und den "Stromfresser" abschalten.... So erledigt! ... Huch, nur 0,6A weniger Verbrauch??? Hat da nicht jemand etwas von zig Ampere geschrieben? :roll:
Egal, dann wird Starlink eben nicht mehr verwendet und ich beschaffe ... hmm? was?

Nehme einfach mein Smartphone als Hotspot... Mist, 12 Shelly's, Victron WLAN, Fernseher ... klappt nicht *STOP* Klar, kann nur 10Teilnehmer.

Ok, nehmen wir den G5 Router ... Alle Teilnehmer adaptiert... Puh 21 Adressen belegt. Nun aber mit dem Tablet mal fix "Alternative Starlink" googeln ... "Die angeforderte Webseite kann nicht erreicht werden" .. mit dem Blick auf den Router sofort erkannt. 5Mbit, kein Signal. Mist!! Stehen in der Tabernas Wüste, 30km vor Granada und kein LTE ...

Also Leiter ans Dach, Frau mit Smartphone hochgeschickt und die Haltung des sterbenden Schwan eingenommen ... PipPipPip, "Jaaaa Empfang". Nun Fernseher an und juhuu, hakt zwar elendig aber es kommt ein Bild. Dann ... Keine Daten mehr ... Kurze Prüfung .. Linit der FairUsePolicie erreicht. Musste die Frau erst reanimieren, da sie sich bei der Hsltung auf dem Dach einen Nerv eingeklemmt hat ...

Nun könnt ihr mich alle mal kreuzweise und ich schalte den Starlink wieder ein!!! Die Frau will fernsehen und ... Happy Wife - Happy Life! In der Überlegung kommen eure Ratschläge und das Wort "Musk" nicht vor ...

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Fr 27. Dez 2024, 10:21
Forum: Multimedia und Internet
Thema: Starlink senkt die Preise..
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Re: Starlink senkt die Preise..

Seit inzwischen 3 Jahren betreiben wir Starlink. Zunächst mit der aufgeständerten Dish 2 und seit ca 18Monaten fest auf dem Dach des Mobils installiert (Umbau, Motor raus und mit Einbaurahmen auf dem Dach fixiert). Über den 48V Adapter und einem POE-Adapter wird die Dish versorgt und verteilt über einen 12V Router das WLAN im Wohnmobil und Radius ca 15m um das Mobil.
Seit 119 Tagen im Dauerfeuer, kurze Unterbrechungen bei Tunneldurchfahren und 2x Updates von Starlink.
Seit Oktober, also inzwischen 82 Tagen, in Spanien und keine Einschränkungen oder Zusatzgebühren.

Im Ergebnis deutet alles darauf hin, dass die Amis Land und Kontinent einfach und mal wieder in einen Topf geworfen haben, es sich also um einen Übersetzungsfehler handelt, bei der Einschränkung von max 2 Monaten im "Ausland". Unser System ist von Anfang an in D registriert.

vG
Martin
von Zausels_Kerl
Do 12. Dez 2024, 09:42
Forum: Wohnmobile/Kastenwagen/Campingbusse
Thema: Fahrtenschreiber Wohnmobil
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Re: Fahrtenschreiber Wohnmobil

Sellabah hat geschrieben: Do 12. Dez 2024, 09:30
Verpennen beide den Stau, zerschellt Opa Klaus an der Heckstoßstange von Pedros Anhänger und kann aufgekehrt werden.
Pedro's Orangenlaster flügt aber erstmal durch den halben Stau, bis er steht.
Verwechselst du ggf. den Fahrtenschreiber mit dem Abstandswarner?
Der "Fahrtenschreiber" ist lediglich ein Kontrollgerät und wird Pedros Orangenlaster kaum davon abhalten den halben Stau zu durchflügen.

Man sollte das digitale Kontrollgerät nicht mit der Lenk- und Ruhezeitenverordnung verwechseln. Die Verordnung gilt wieder nur für gewerblichen Güterverkehr, so die Angabe in den Sozialvorschriften ...
von Zausels_Kerl
Di 10. Dez 2024, 11:16
Forum: Wohnmobile/Kastenwagen/Campingbusse
Thema: Fahrtenschreiber Wohnmobil
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Re: Fahrtenschreiber Wohnmobil

Austragler hat geschrieben: Di 10. Dez 2024, 11:07
Tdr01 hat geschrieben: Mo 9. Dez 2024, 12:32
3. Nichtgewerbliche Güterbeförderung mit Wohnmobilen
bzw. Wohnmobilkombinationen über 7,5 t zHM:
hier finden die Sozialvorschriften Anwendung, soweit
keine Ausnahmeregelungen nach Art. 3 VO (EG) Nr.
561/2006 oder §§ 1 Abs. 2, 18 FPersV eingreifen
Und das muß man verstehen ?
Ich glaube, da müsste auch ein Rechtsanwalt erst mal zwei Bücher zu Hilfe nehmen um nachzuschlagen.
Selbst das nicht ... Die Fachabteilung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, BMDV hat es in den letzten 3 Jahren nicht geschafft eine klare Aussage zu formulieren !!!

Mit der Korrespondenz könnte ich ein Buch schreiben :-(
von Zausels_Kerl
Di 10. Dez 2024, 11:14
Forum: Wohnmobile/Kastenwagen/Campingbusse
Thema: Fahrtenschreiber Wohnmobil
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Re: Fahrtenschreiber Wohnmobil

SaJu hat geschrieben: Di 10. Dez 2024, 08:33
Ich glaube in den aktuellen Fällen hing es mit dem Anhänger und dem dann maximal zulässigen Gewicht Womo und Anhänger zusammen. Da sind die Hersteller bei den Fahrzeugen bis 7,49 t raus.
Nööö ... es gilt das zulässige Gesamtgewicht des Gespannes. 5,5t Wohnmobil mit 2,1t Anhänger = 7,6t ist genauso betroffen wie Wohnmobile über 7,5t ... sofern sie irgendwas transportieren .. spitzfindig sogar die Fahrräder auf dem Heckträger oder in der Garage ...

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