Ich stelle mal eine Gegenbehauptung auf: Du bist nich nie mit einem 10x2,45m Fahrzeug unterwegs gewesen. Die elektronischen Hilfsmittel (Mirrorcam) optimieren die Lücke zwischen "Passt" und "Wird schon passen".Weitreisender hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 23:34Ich will mich, so glaube ich , gar nicht erst daran gewöhnen, denn das, was ich heute in meinem Neufahrzeug im Monitor sehe, sehe ich im Spiegel 3 x besser und vor allem unverzerrt. Dieses furchtbare 360º Bild will ich gar nicht sehen, denn es ist zudem nur mit den angezeigten Linien zu interpretieren.Nikolena hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 06:25Das ist kein Unfug, aber es bedarf eben der Gewöhnung und dann überwiegen die Vorteile erheblich. Neben der reinen Rück-Ansicht werden auch noch Zusatzinformationen z.B. anhand von Orientierungslinien eingeblendet. Die Fahrer, die es haben, wollen es i.d.R. nicht mehr missen.
Wie gesagt, wer es mag oder meint es zu brauchen - bitteschön, für mich ist es rausgeschmissenes Geld und überflüssig. Ich fahre mit Spiegeln 5 x besser als jedes elektronische Bildgebungssystem, OK piepen kann ich nicht so schönWie ich schon weiter oben sagte, ich parke noch da ein, wo mein Auto gar nicht mehr daran denken würden, dass das noch gehen würde und schneller bin ich "analog" oder "old school mäßig" sowieso, das sagt doch eigentlich genug über die "depperten Hilfsmittel"
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Deshalb würde ich mich fast dazu hinreissen lassen, zu behaupten, das diejenigen die meinen, sowas zu brauchen um noch vernünftig Fahren zu können, eher einmal über die eigenen, verbliebenen Fahrfähigkeiten nachzudenken![]()
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Gruß
Beispiel 1:
Autobahn, Baustelle, verengte Spuren und der überhektische Sprinter meint, seine 2,40m (inkl Spiegel) noch durchzwängen zu müssen. Da wird es verdammt eng an der rechten Seite und der Rampenspiegel ist nicht optimal. Da zeigt der Monitor ein deutlich verlässlicheres Bild der Position an der rechten Linie.
Beispiel 2:
Auf dem dunklen Stellplatz rückwärts in die Parkposition. Auf dem Spiegel gibt es keinen Restlichtverstärker! Zudem haben die Mirrorcams noch eine Zusatzbeleuchtung, die den seitlichen Bereich beim Rückwärtsfahren ausleuchten.
Beispiel 3:
Regen! Die Sichtachse zum rechten Rückspiegel wird vom Scheibenwischer nicht erfasst! Also fährt man mit der rechten Flanke im "Trüben" während die Kamera ein gestochen scharfes Bild zeigt.
Klar geht es auch ohne aber sicherer geht es eben, wenn man nicht "ahnt" das es passt, sondern wenn man es sieht!
vG
Martin